RS OGH 1980/3/18 11Os102/72, 13Os76/75, 9Os22/79, 9Os13/80

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.10.1972
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Norm

StGB §12 C
StPO §22
StPO §281 Abs1
StPO §290 Abs1
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 290 heute
  2. StPO § 290 gültig ab 01.03.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Eine Verurteilung als Täter anstatt als Mitschuldiger (oder Teilnehmer) erfolgt zu ungunsten des Angeklagten (§ 282 StPO) und gereicht ihm zum Nachteil (§ 290 StPO). Jede Relativierung des Nachteiles durch Abhängigmachung der Umqualifizierung von den konkreten für die Strafbemessung maßgebenden Umständen (vgl EvBl 1972/198) ist verfehlt, da sie der Bestimmung des § 22 StPO über die getrennte Behandlung der Schuldfrage und der Straffrage bei der Beratung des Senates über die Entscheidung zuwiderliefe.Eine Verurteilung als Täter anstatt als Mitschuldiger (oder Teilnehmer) erfolgt zu ungunsten des Angeklagten (Paragraph 282, StPO) und gereicht ihm zum Nachteil (Paragraph 290, StPO). Jede Relativierung des Nachteiles durch Abhängigmachung der Umqualifizierung von den konkreten für die Strafbemessung maßgebenden Umständen vergleiche EvBl 1972/198) ist verfehlt, da sie der Bestimmung des Paragraph 22, StPO über die getrennte Behandlung der Schuldfrage und der Straffrage bei der Beratung des Senates über die Entscheidung zuwiderliefe.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 102/72
    Entscheidungstext OGH 23.10.1972 11 Os 102/72
    Veröff: EvBl 1973/70 S 157
  • 13 Os 76/75
    Entscheidungstext OGH 18.12.1975 13 Os 76/75
    Beisatz: Auch nach der Strafrechtsreform. (T1) Veröff: EvBl 1976/132 S 244 = SSt 46/81 = RZ 1976/62 S 100 (mit kritischer Anmerkung von Kienapfel)
  • RS0090789">9 Os 22/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 9 Os 22/79
    Vgl aber
  • RS0090789">9 Os 13/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1980 9 Os 13/80
    Vgl aber

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0090789

Dokumentnummer

JJR_19721023_OGH0002_0110OS00102_7200000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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