RS OGH 1978/3/17 4Ob529/74, 5Ob521/78

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.05.1974
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Norm

ABGB §608
ABGB §1295 Abs2III
ZPO §226 IIB12
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 226 heute
  2. ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Auch dem nur auf den Überrest eingesetzten Nacherben steht schon vor dem Nacherbfall ein vorbeugender Unterlassungsanspruch gg rechtsmißbräuchliche Verfügungen des Vorerben zu. Diesem kann unter den Voraussetzungen des § 1295 Abs 2 ABGB der Abschluß bestimmter, unmittelbar bevorstehender Rechtsgeschäfte untersagt werden.Auch dem nur auf den Überrest eingesetzten Nacherben steht schon vor dem Nacherbfall ein vorbeugender Unterlassungsanspruch gg rechtsmißbräuchliche Verfügungen des Vorerben zu. Diesem kann unter den Voraussetzungen des Paragraph 1295, Absatz 2, ABGB der Abschluß bestimmter, unmittelbar bevorstehender Rechtsgeschäfte untersagt werden.

Entscheidungstexte

  • RS0012533">4 Ob 529/74
    Entscheidungstext OGH 14.05.1974 4 Ob 529/74
    SZ 47/62 = JBl 1974,523 = EvBl 1974/295 S 656 = NZ 1975,28
  • 5 Ob 521/78
    Entscheidungstext OGH 17.03.1978 5 Ob 521/78
    Vgl aber; Beisatz: Nacherbe hat kein Feststellungsinteresse. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0012533

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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