Norm
4.DVEheG §17Rechtssatz
1.) Spätestens seit dem Gesetz über die Neuordnung der Rechtsstellung des unehelichen Kindes (§§ 76 a, 76 b JN) kann es nicht mehr zweifelhaft sein, daß uneheliche Kinder einen gewöhnlichen Aufenthalt haben können, der mit dem abgeleiteten Wohnsitz des § 72 JN nicht übereinstimmt.1.) Spätestens seit dem Gesetz über die Neuordnung der Rechtsstellung des unehelichen Kindes (Paragraphen 76, a, 76 b JN) kann es nicht mehr zweifelhaft sein, daß uneheliche Kinder einen gewöhnlichen Aufenthalt haben können, der mit dem abgeleiteten Wohnsitz des Paragraph 72, JN nicht übereinstimmt.
2.) Wenn eine Zuständigkeitsvorschrift an den gewöhnlichen Aufenthalt eines Kindes anknüpft, wird die Anwendung der §§ 71 bis 73 JN ausgeschlossen.2.) Wenn eine Zuständigkeitsvorschrift an den gewöhnlichen Aufenthalt eines Kindes anknüpft, wird die Anwendung der Paragraphen 71 bis 73 JN ausgeschlossen.
3.) Der Begriff des gewöhnlichen Aufenthaltes (zB §§ 76, 76 a, 76 b JN, § 12 Abs 1 RatenG, § 17 4.DVEheG, §§ 12, 13 EntmO) ist für das österreichische Recht jedenfalls einheitlich auszulegen. Im gleichen Sinne ist deshalb auch § 17 Abs 4 JWG zu verstehen.3.) Der Begriff des gewöhnlichen Aufenthaltes (zB Paragraphen 76, 76, a, 76 b JN, Paragraph 12, Absatz eins, RatenG, Paragraph 17, 4.DVEheG, Paragraphen 12, 13, EntmO) ist für das österreichische Recht jedenfalls einheitlich auszulegen. Im gleichen Sinne ist deshalb auch Paragraph 17, Absatz 4, JWG zu verstehen.
Entscheidungstexte
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0046532Dokumentnummer
JJR_19750408_OGH0002_0050OB00043_7500000_001