RS OGH 2023/11/21 5Ob109/75; 1Ob567/81; 5Ob20/15z; 2Ob103/15h; 2Ob64/17a; 10Ob43/23f

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Veröffentlicht am 08.07.1975
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Rechtssatz

Forderungen aus Rektapapieren werden durch Abtretung der verbrieften Forderung und nicht - wie beiden Wertpapieren im engeren Sinn, nämlich den Inhaber - und Orderpapieren - durch Übergabe des Wertpapieres nach sachenrechtlichen Grundsätzen übertragen; aus der Tatsache, dass der Besitz des Papiers für die Ausübung des darin verbrieften Rechtes notwendig ist, folgt noch nicht, dass die Übergabe des Papieres auch ein Tatbestandselement des Rechtsüberganges ist.

Entscheidungstexte

  • RS0010938">5 Ob 109/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 5 Ob 109/75
    Veröff: SZ 48/81 = EvBl 1976/24 S 46 = NZ 1977,138
  • RS0010938">1 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 1 Ob 567/81
    Vgl auch; Veröff: SZ 54/51 = RZ 1983/1 S 41
  • RS0010938">5 Ob 20/15z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 20/15z
    Auch
  • RS0010938">2 Ob 103/15h
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 103/15h
  • RS0010938">2 Ob 64/17a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 2 Ob 64/17a
    Vgl; Veröff: SZ 2018/17
  • RS0010938">10 Ob 43/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.11.2023 10 Ob 43/23f
    nur: Forderungen aus Rektapapieren werden durch Abtretung der verbrieften Forderung und nicht – wie bei den Wertpapieren im engeren Sinn, nämlich den Inhaber- und Orderpapieren – durch Übergabe des Wertpapiers nach sachenrechtlichen Grundsätzen übertragen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0010938

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.12.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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