RS OGH 1994/11/23 7Ob178/75, 8Ob540/77, 1Ob774/78, 3Ob657/79, 1Ob604/94

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 02.10.1975
beobachten
merken

Norm

JN §104 A
JN §104 C
  1. JN § 104 heute
  2. JN § 104 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. JN § 104 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. JN § 104 heute
  2. JN § 104 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. JN § 104 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Zuständigkeitsvereinbarung bedarf der wahren Einwilligung der Vertragspartner, doch gilt als solche auch die Unterfertigung einer Urkunde in Unkenntnis der darin enthaltenen Gerichtsstandsklausel, es sei denn daß diese Vertragsklausel der mündlichen Vereinbarung widerspricht oder nach den Umständen des Falles in der Urkunde nicht zu erwarten war (ZBl 1931/210, Rsp 1936/259).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 178/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 7 Ob 178/75
  • 8 Ob 540/77
    Entscheidungstext OGH 05.10.1977 8 Ob 540/77
  • RS0046796">1 Ob 774/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 774/78
    Veröff: RZ 1980/63 S 271
  • 3 Ob 657/79
    Entscheidungstext OGH 30.01.1980 3 Ob 657/79
  • RS0046796">1 Ob 604/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 604/94
    Auch; Beisatz: Eine ausdrückliche Vereinbarung im Sinne des § 104 Abs 1 JN kommt bereits dadurch zustande, daß eine Urkunde mit einer entsprechenden Vereinbarung unterfertigt wird, selbst wenn über die Vereinbarung des Gerichtsstandes vorher nicht mündlich verhandelt wurde. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0046796

Dokumentnummer

JJR_19751002_OGH0002_0070OB00178_7500000_004
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten