RS OGH 2002/8/13 2Ob142/75, 2Ob176/75 (2Ob177/75), 8Ob46/76, 7Ob33/76, 7Ob52/76, 1Ob179/02h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.11.1975
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Norm

ABGB §1425 Vc
EKHG §15 Abs3
EO §307
VersVG §156 Abs3
  1. EKHG § 15 heute
  2. EKHG § 15 gültig ab 01.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 245/2021
  3. EKHG § 15 gültig von 01.01.2017 bis 31.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2017
  4. EKHG § 15 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2011
  5. EKHG § 15 gültig von 01.07.2007 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2007
  6. EKHG § 15 gültig von 01.10.2004 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2004
  7. EKHG § 15 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  8. EKHG § 15 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  9. EKHG § 15 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. EO § 307 heute
  2. EO § 307 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 307 gültig von 01.03.1992 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 628/1991

Rechtssatz

Der Versicherer hat - außer dem Abandon - keine Möglichkeit, bei Vorhandensein mehrerer Dritter, deren Forderungen die Versicherungssumme übersteigen, die Last des Verteilungsverfahrens auf andere zu überwälzen; nur wenn alle Dritten gepfändet haben, kann er sich der exekutionsmäßigen Hinterlegung (§ 307 EO) bedienen. Die Hinterlegung nach § 1425 ABGB ist ihm vorenthalten.Der Versicherer hat - außer dem Abandon - keine Möglichkeit, bei Vorhandensein mehrerer Dritter, deren Forderungen die Versicherungssumme übersteigen, die Last des Verteilungsverfahrens auf andere zu überwälzen; nur wenn alle Dritten gepfändet haben, kann er sich der exekutionsmäßigen Hinterlegung (Paragraph 307, EO) bedienen. Die Hinterlegung nach Paragraph 1425, ABGB ist ihm vorenthalten.

Entscheidungstexte

  • RS0004149">2 Ob 142/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 2 Ob 142/75
    Veröff: SZ 48/124
  • RS0004149">2 Ob 176/75
    Entscheidungstext OGH 08.01.1976 2 Ob 176/75
    Veröff: SZ 49/1 = ZVR 1977/21 S 12
  • RS0004149">8 Ob 46/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 46/76
    Veröff: VersR 1977,946
  • 7 Ob 33/76
    Entscheidungstext OGH 10.06.1976 7 Ob 33/76
    Beisatz: Im Interesse der Beschleunigung der Befriedigung. (T1) Veröff: VersR 1977,630
  • 7 Ob 52/76
    Entscheidungstext OGH 07.10.1976 7 Ob 52/76
    Beis wie T1
  • RS0004149">1 Ob 179/02h
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 179/02h
    Vgl auch; Beisatz: Ein Annahmeverzug, der von der Revisionsrekurswerberin gar nicht bestritten wird, kann nicht zum Anlass einer Hinterlegung gemäß §307 Abs1 EO gemacht werden, weil diese Vorschrift nur die Fälle erfasst, in denen eine gepfändete und überwiesene Forderung nicht nur vom betreibenden Gläubiger, sondern auch von anderen Personen in Anspruch genommen wird. Lehnt der betreibende Gläubiger die Annahme einer von den Schuldnern als Vollzahlung angebotenen Leistung ab, steht diesen die Möglichkeit eines Erlags nach §1425 ABGB offen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0004149

Dokumentnummer

JJR_19751120_OGH0002_0020OB00142_7500000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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