RS OGH 1990/12/19 3Ob40/76; 3Ob73/77; 3Ob46/90

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.06.1976
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Norm

DevG §22 Abs2
EO §54 Abs1 Z3
EO §55 Abs2
  1. EO § 54 heute
  2. EO § 54 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. EO § 54 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  4. EO § 54 gültig von 01.09.2005 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2005
  5. EO § 54 gültig von 01.01.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  6. EO § 54 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  7. EO § 54 gültig von 01.10.1995 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  8. EO § 54 gültig von 01.01.1995 bis 30.09.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994
  9. EO § 54 gültig von 01.03.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 628/1991
  1. EO § 55 heute
  2. EO § 55 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. EO § 55 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  4. EO § 55 gültig von 01.05.1997 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 759/1996
  5. EO § 55 gültig von 01.08.1989 bis 30.04.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

1. Grundsätzlich hat der betreibende Gläubiger gemäß § 55 Abs 2 EO die Zulässigkeit der Ausfolgung der hereingebrachten Beträge an ihn nachzuweisen.1. Grundsätzlich hat der betreibende Gläubiger gemäß Paragraph 55, Absatz 2, EO die Zulässigkeit der Ausfolgung der hereingebrachten Beträge an ihn nachzuweisen.

2. Beantragt der Betreibende Gläubiger die Exekution durch Pfändung und Überweisung einer Geldforderung des Verpflichteten gegen den Drittschuldner zur Einziehung (oder an Zahlungsstatt), so muß er in solchen Zweifelsfällen bereits im Exekutionsantrag gemäß § 54 Abs 1 Z 3 EO behaupten und gemäß § 55 Abs 2 EO beweisen, daß der Ausfolgung der gepfändeten Forderung durch den Drittschuldner an ihn (den Überweisungsgläubiger) die Bestimmung des § 22 Abs 2 DevG nicht entgegensteht. Unterläßt er dies, so stellt dies einen Inhaltsmangel des Antrages dar, der zur Abweisung zu führen hat.2. Beantragt der Betreibende Gläubiger die Exekution durch Pfändung und Überweisung einer Geldforderung des Verpflichteten gegen den Drittschuldner zur Einziehung (oder an Zahlungsstatt), so muß er in solchen Zweifelsfällen bereits im Exekutionsantrag gemäß Paragraph 54, Absatz eins, Ziffer 3, EO behaupten und gemäß Paragraph 55, Absatz 2, EO beweisen, daß der Ausfolgung der gepfändeten Forderung durch den Drittschuldner an ihn (den Überweisungsgläubiger) die Bestimmung des Paragraph 22, Absatz 2, DevG nicht entgegensteht. Unterläßt er dies, so stellt dies einen Inhaltsmangel des Antrages dar, der zur Abweisung zu führen hat.

Entscheidungstexte

  • RS0002098">3 Ob 40/76
    Entscheidungstext OGH 01.06.1976 3 Ob 40/76
    Veröff: SZ 49/71
  • 3 Ob 73/77
    Entscheidungstext OGH 20.09.1977 3 Ob 73/77
    Anm: Veröff: EvBl 1978/44 S 128
  • RS0002098">3 Ob 46/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 3 Ob 46/90
    nur: Beantragt der Betreibende Gläubiger die Exekution durch Pfändung
    und Überweisung einer Geldforderung des Verpflichteten gegen den
    Drittschuldner zur Einziehung (oder an Zahlungsstatt), so muß er in
    solchen Zweifelsfällen bereits im Exekutionsantrag gemäß § 54 Abs 1 Z
    3 EO behaupten und gemäß § 55 Abs 2 EO beweisen, daß der Ausfolgung
    der gepfändeten Forderung durch den Drittschuldner an ihn (den
    Überweisungsgläubiger) die Bestimmung des § 22 Abs 2 DevG nicht
    entgegensteht. (T1)
    Anm: Veröff: BankArch 1991,468

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0002098

Im RIS seit

01.06.1976

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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