RS OGH 2024/6/25 6Ob638/76; 1Ob749/83; 6Ob116/99y; 2Ob13/24m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.09.1976
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Norm

ABGB §581
ZPO §502 HIII5
ABGB §580 Abs2 idF ErbRÄG 2015
  1. ABGB § 581 heute
  2. ABGB § 581 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2015
  3. ABGB § 581 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Eine Verlesung des Testamentes nach § 581 ABGB ist auch dann erforderlich, wenn ein sonst des Lesens kundiger Erblasser aus physischen Gründen nicht lesen kann (SZ 5/317).Eine Verlesung des Testamentes nach Paragraph 581, ABGB ist auch dann erforderlich, wenn ein sonst des Lesens kundiger Erblasser aus physischen Gründen nicht lesen kann (SZ 5/317).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 638/76
    Entscheidungstext OGH 16.09.1976 6 Ob 638/76
    NZ 1980,28
  • RS0012482">1 Ob 749/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 749/83
    Auch; NZ 1984,104
  • RS0012482">6 Ob 116/99y
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 116/99y
    Vgl auch; Beisatz: Ob die festgestellte Leseschwäche des Erblassers für die Anwendung der Formvorschrift des § 581 ABGB ausreicht, richtet sich nach den besonderen Umständen des Einzelfalles und hat keine über diesen hinausgehende Bedeutung. (T1)
  • RS0012482">2 Ob 13/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 2 Ob 13/24m
    Beisatz: Die Wortfolge "nicht lesen kann" umfasst auch Fälle "physischer Unfähigkeit". Die Schwächung der Sehkraft muss jedoch eine gewisse Schwere erreichen, die durch Zuhilfenahme einfacher Hilfsmittel (etwa einer Brille oder Kontaktlinsen) nicht mehr ausgeglichen werden kann, um von Leseunfähigkeit ausgehen zu können. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0012482

Im RIS seit

16.09.1976

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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