RS OGH 1976/10/5 4Ob361/76 (4Ob362/76), 4Ob22/89, 4Ob112/91, 4Ob68/98y, 4Ob154/04g, 4Ob124/06y, 4Ob2

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Veröffentlicht am 05.10.1976
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Rechtssatz

Die Verjährung einer Unterlassungsanspruches nach dem UWG beginnt erst, wenn der das Gesetz verletzende Zustand aufhört.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 361/76
    Entscheidungstext OGH 05.10.1976 4 Ob 361/76
  • 4 Ob 22/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 22/89
    Veröff: ÖBl 1989,162
  • 4 Ob 112/91
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 112/91
  • 4 Ob 68/98y
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 4 Ob 68/98y
    Ähnlich
  • 4 Ob 154/04g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2004 4 Ob 154/04g
  • 4 Ob 124/06y
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 124/06y
  • 4 Ob 26/09s
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 26/09s
  • 4 Ob 15/10z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 15/10z
    Vgl auch; Beisatz: Bei wiederholten Wettbewerbsverletzungen ist die Verjährung für jede einzelne Verletzungshandlung gesondert zu prüfen. (T1)
    Beisatz: Bei einer Einzelhandlung ist deren Abschluss auch dann maßgebend, wenn der Eingriff noch Fortwirkungen zeitigt. (T2)
  • 4 Ob 54/11m
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 54/11m
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Ein beim Adressaten durch eine Äußerung oder die Übergabe von Unterlagen entstandener Eindruck begründet keinen gesetzwidrigen, die Verjährung gemäß § 20 Abs 2 UWG hemmenden Dauerzustand. (T3)
  • 4 Ob 85/15a
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 85/15a
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Abgrenzung zwischen Einzelhandlungen mit Fortwirkungen und einem die Verjährung hemmenden Dauerzustand. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0079953

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.11.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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