RS OGH 2009/10/29 4Ob376/76, 4Ob400/76, 7Ob622/81, 3Ob232/05x, 2Ob108/09k

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Veröffentlicht am 15.11.1976
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Rechtssatz

Die Änderung der Parteibezeichnung von der bisherigen Einzelfirma in die Firma der neugegründeten Kommanditgesellschaft ist keine bloße "Richtigstellung der Parteibezeichnung", sondern ein - mangels Zustimmung der Beklagten unzulässiger - Parteiwechsel, welcher allerdings nach der herrschenden Irrelevanztheorie für den Rechtsstreit sowohl hinsichtlich des Prozessrechtsverhältnisses der Parteien als auch für die materiell - rechtliche Beurteilung des zugrunde liegenden Anspruches ohne Bedeutung bleibt und den klagenden Veräußerer insbesondere auch nicht dazu nötigt, das Klagebegehren auf

Leistung an seinen Rechtsnachfolger umzustellen (SZ 46/27; SZ 46/34 =

NZ 1974,71 = RZ 1973,140; EvBl 1966/37 ua).

Entscheidungstexte

  • RS0039258">4 Ob 376/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 4 Ob 376/76
    Veröff: RZ 1977/104 S 212
  • 4 Ob 400/76
    Entscheidungstext OGH 11.01.1977 4 Ob 400/76
  • 7 Ob 622/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 622/81
  • RS0039258">3 Ob 232/05x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 232/05x
    Auch; Beisatz: Eine Umstellung des Begehrens auf Leistung an den Rechtsnachfolger ist zwar zulässig, aber nicht notwendig. (T1)
  • RS0039258">2 Ob 108/09k
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 108/09k
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0039258

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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