RS OGH 1977/2/3 7Ob836/76, 6Ob812/82, 6Ob1549/90 (6Ob1550/90), 5Ob179/07w, 5Ob47/15w

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Veröffentlicht am 03.02.1977
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Rechtssatz

Das Übernahmsrecht des Gesellschafters kann über die in § 142 HGB normierten Fälle hinaus auch auf sonstige Fälle der Auflösung einer zweigliederigen OHG im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden (insbesondere bei Tod eines Gesellschafters).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 836/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 836/76
    Veröff: JBl 1978,40
  • 6 Ob 812/82
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 812/82
    Auch; Beisatz: Es kann auch für den Fall der Kündigung der Gesellschaft vereinbart werden, durch Erklärung das Übernahmsrecht auszuüben. (T1) Veröff: GesRZ 1984,213 = NZ 1985,170
  • 6 Ob 1549/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1991 6 Ob 1549/90
    Veröff: ecolex 1991,394
  • 5 Ob 179/07w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 179/07w
    Vgl auch
  • 5 Ob 47/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 47/15w
    Beisatz: Haben die beiden Gesellschafter einer KEG eine GmbH unter Übertragung ihrer Gesellschaftsanteile an der KEG gegründet, wodurch die GmbH alle Anteile an der Personengesellschaft erworben hat, ist die Personengesellschaft infolge Vereinigung aller Gesellschaftsanteile in einer Hand erloschen. Damit ist das Vermögen der KEG analog § 142 HGB (nunmehr § 142 UGB) der GmbH angewachsen und deren Universalsukzession eingetreten. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0062054

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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