RS OGH 1982/3/24 1Ob816/76, 3Ob181/78, 4Ob550/79, 1Ob740/80, 1Ob774/80, 3Ob527/82

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.02.1977
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Norm

ABGB §94 Abs2
ZPO §502 Abs2 CA1
  1. ABGB § 94 heute
  2. ABGB § 94 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 94 gültig von 01.01.2000 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. ABGB § 94 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Beurteilung der Frage, ob das Bundesgesetz über die Neuordnung der persönlichen Rechtswirkungen der Ehe, BGBl 412/1975, eine solche Änderung der Rechtslage hinsichtlich des Unterhaltsanspruches der Ehegattin bewirkte, daß allein hierauf ein Begehren auf Herabsetzung eines rechtskräftig zuerkannten Unterhaltsanspruches gegründet werden kann, stellt keine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts dar. Ob die angemessene Berücksichtigung der eigenen Einkünfte der Ehegattin dazu führt, daß ihr Unterhaltsanspruch ruht, betrifft dagegen ausschließlich eine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts.Die Beurteilung der Frage, ob das Bundesgesetz über die Neuordnung der persönlichen Rechtswirkungen der Ehe, Bundesgesetzblatt 412 aus 1975,, eine solche Änderung der Rechtslage hinsichtlich des Unterhaltsanspruches der Ehegattin bewirkte, daß allein hierauf ein Begehren auf Herabsetzung eines rechtskräftig zuerkannten Unterhaltsanspruches gegründet werden kann, stellt keine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts dar. Ob die angemessene Berücksichtigung der eigenen Einkünfte der Ehegattin dazu führt, daß ihr Unterhaltsanspruch ruht, betrifft dagegen ausschließlich eine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 816/76
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 1 Ob 816/76
    RZ 1977/108 S 214
  • 3 Ob 181/78
    Entscheidungstext OGH 02.05.1979 3 Ob 181/78
    Vgl auch; Beisatz: Oppositionsstreit (T1)
  • 4 Ob 550/79
    Entscheidungstext OGH 11.09.1979 4 Ob 550/79
    nur: Ob die angemessene Berücksichtigung der eigenen Einkünfte der Ehegattin dazu führt, daß ihr Unterhaltsanspruch ruht, betrifft dagegen ausschließlich eine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts. (T2)
  • 1 Ob 740/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 740/80
    nur T2
  • 1 Ob 774/80
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 1 Ob 774/80
    nur T2
  • 3 Ob 527/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 3 Ob 527/82
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009732

Dokumentnummer

JJR_19770216_OGH0002_0010OB00816_7600000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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