RS OGH 2026/2/24 6Ob637/77; 5Ob656/82; 5Ob775/82; 1Ob520/84 (1Ob521/84; 1Ob522/84); 9Ob133/98v; 1Ob2

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.05.1977
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Norm

ABGB §1165 A
ABGB §1167
ABGB §1170
  1. ABGB § 1165 heute
  2. ABGB § 1165 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1167 heute
  2. ABGB § 1167 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  3. ABGB § 1167 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1170 heute
  2. ABGB § 1170 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Es obliegt dem Unternehmer, das Werk so auszuführen, dass es alle Eigenschaften hat, die ausdrücklich oder vermöge der Natur des Geschäftes stillschweigend bedungen worden sind (hier: Hauseindeckung).

Entscheidungstexte

  • RS0021716">6 Ob 637/77
    Entscheidungstext OGH 26.05.1977 6 Ob 637/77
  • 5 Ob 656/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 656/82
    Veröff: JBl 1984,204
  • 5 Ob 775/82
    Entscheidungstext OGH 08.11.1983 5 Ob 775/82
    Veröff: MietSlg 35105(31)
  • RS0021716">1 Ob 520/84
    Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 520/84
  • RS0021716">9 Ob 133/98v
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 Ob 133/98v
    Auch
  • RS0021716">1 Ob 224/05f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 224/05f
    Auch; Beisatz: Welche Eigenschaften das geschuldete Werk (hier: die Werbemaßnahmen) aufzuweisen hat, ergibt sich in erster Linie aus der konkreten Vereinbarung, hilfsweise aus Natur und (erkennbarem) Zweck der Leistung, letztlich aus der Verkehrsauffassung, sodass das Werk so auszuführen ist, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. Im Zweifel wird ein Werk durchschnittlicher Qualität entsprechend den aktuellen fachspezifischen Erkenntnissen geschuldet. (T1)
  • RS0021716">2 Ob 92/08f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 92/08f
    Auch; Beis wie T1
  • RS0021716">3 Ob 143/12v
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 143/12v
    Auch; Beisatz: Welche Eigenschaften das Werk aufzuweisen hat, ergibt sich in erster Linie aus der konkreten Vereinbarung, hilfsweise ? soweit eine Detailvereinbarung nicht besteht ? aus Natur und (erkennbarem) Zweck der Leistung, letztlich aus der Verkehrsauffassung, sodass das Werk so auszuführen ist, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. Bestimmen sich die Eigenschaften des Werks nach der Verkehrsauffassung, sind die anerkannten Regeln der Technik des jeweiligen Fachs nach dem im Zeitpunkt der Leistungserbringung aktuellen Stand zu beachten. (T2)
  • RS0021716">3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Auch; Beis wie T2
  • RS0021716">4 Ob 44/14w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 44/14w
    Auch; Beis wie T2
  • RS0021716">5 Ob 65/18x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 65/18x
  • RS0021716">3 Ob 34/20a
    Entscheidungstext OGH 17.06.2020 3 Ob 34/20a
  • RS0021716">5 Ob 200/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.06.2024 5 Ob 200/23g
    Beisatz wie T2
  • RS0021716">2 Ob 162/24y
    Entscheidungstext OGH 15.10.2024 2 Ob 162/24y
    Beisatz wie T2
  • RS0021716">6 Ob 9/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.02.2026 6 Ob 9/25d
    vgl; Beisatz wie T2 nur: Welche Eigenschaften das Werk aufzuweisen hat, ergibt sich in erster Linie aus der konkreten Vereinbarung, hilfsweise aus Natur und erkennbarem Zweck der Leistung, letztlich aus der Verkehrsauffassung. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0021716

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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