RS OGH 2021/9/14 13Os134/77, 12Os1/79, 10Os83/83, 14Os97/21b (14Os98/21z, 14Os99/21x, 14Os100/21v)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.11.1977
beobachten
merken

Norm

StPO §260 Abs1 Z4
  1. StPO § 260 heute
  2. StPO § 260 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 260 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 260 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StPO § 260 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Die Zitierung des § 39 StGB im Urteilsspruch, ohne das Höchstmaß der angedrohten Strafe zu überschreiten, somit ohne "Anwendung", ist gesetzwidrig.Die Zitierung des Paragraph 39, StGB im Urteilsspruch, ohne das Höchstmaß der angedrohten Strafe zu überschreiten, somit ohne "Anwendung", ist gesetzwidrig.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 134/77
    Entscheidungstext OGH 04.11.1977 13 Os 134/77
    Veröff: RZ 1978/12 S 17
  • RS0099035">12 Os 1/79
    Entscheidungstext OGH 17.01.1979 12 Os 1/79
    Beisatz: § 39 StGB ist nur dann angewendet und im Spruch zu zitieren, wenn die Strafgrenze nach oben überschritten wird. (T1)
  • 10 Os 83/83
    Entscheidungstext OGH 21.06.1983 10 Os 83/83
    Vgl auch
  • RS0099035">14 Os 97/21b
    Entscheidungstext OGH 14.09.2021 14 Os 97/21b
    Gegenteilig; Beisatz: vgl aber: Seit Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes 2019 (BGBl I 2019/105) ist die Strafrahmenvorschrift des § 39 StGB, mit der bei Vorliegen der Voraussetzungen (nunmehr) zwingend die Höchststrafdrohung angeboben wird, stets im Urteilsspruch anzuführen (§ 260 Abs 1 Z 4 StPO). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0099035

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.12.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten