RS OGH 2023/11/21 8Ob51/78; 8Ob77/78; 8Ob86/78; 2Ob263/09d; 4Ob210/23w

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Veröffentlicht am 29.03.1978
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Rechtssatz

Bei der Fortlaufhemmung ist der Zeitraum, während dessen die Verjährung gehemmt ist, in die Verjährungsfrist nicht einzurechnen; vielmehr muß nach dem Fortfall des Hemmungsgrundes der noch nicht abgelaufene Teil der Verjährungszeit abgelaufen sein, um die Verjährung herbeizuführen.

Entscheidungstexte

  • RS0034530">8 Ob 51/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 51/78
    Veröff: SZ 51/35 = EvBl 1978/192 S 603
  • 8 Ob 77/78
    Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 77/78
  • 8 Ob 86/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 86/78
  • RS0034530">2 Ob 263/09d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 263/09d
    Auch; Beisatz: In jenen Fällen, in denen die Verjährungsfrist zu einer Zeit beginnt, während der ein Hemmungsgrund andauert, bewirkt sie, dass der Fristlauf erst mit dessen Wegfall einsetzt. (T1)
  • RS0034530">4 Ob 210/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.11.2023 4 Ob 210/23w
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Hier: Aufgrund der von 22.3.2020 bis einschließlich 30.4.2020 angeordneten Fortlaufshemmung gemäß § 2 1. COVID-19-JuBG wird die Verjährungsfrist für die vor der Klagseinbringung angefallenen Zinsen um 40 Tage verlängert. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0034530

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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