RS OGH 1978/11/21 4Ob397/78, 4Ob334/79, 4Ob358/79, 4Ob430/81, 4Ob406/84, 4Ob395/84, 4Ob385/87, 6Ob59

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.11.1978
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Norm

ZPO §233
ZPO §411

Rechtssatz

Keine Streitanhängigkeit, wenn der vom Kläger im Vorprozeß erhobene Unterlassungsanspruch aus einem anderen Wettbewerbsverstoß der Beklagten abgeleitet wird als das vorliegende Unterlassungsbegehren und es daher - ungeachtet des gleichlautenden Urteilsantrages - an der notwendigen Identität des rechtserzeugenden Sachverhalts fehlt.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 397/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 397/78
    Veröff: ÖBl 1979,81
  • 4 Ob 334/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 334/79
    Veröff: ÖBl 1980,24
  • 4 Ob 358/79
    Entscheidungstext OGH 10.07.1979 4 Ob 358/79
    Veröff: JBl 1981,41 (ablehnend Böhm)
  • 4 Ob 430/81
    Entscheidungstext OGH 16.02.1982 4 Ob 430/81
    Beisatz: Dies gilt zumindest dann, wenn Wettbewerbsverstöße geltend gemacht werden, welche bei in verschiedenen Gerichtssprengeln gelegenen Niederlassungen begangen werden. (T1) Veröff: ÖBl 1982,104
  • 4 Ob 406/84
    Entscheidungstext OGH 02.04.1985 4 Ob 406/84
    Veröff: RdW 1986,44; hiezu Konecny, Übergreifende Ansprüche im Wettbewerbsverfahren RdW 1986,36
  • 4 Ob 395/84
    Entscheidungstext OGH 02.04.1985 4 Ob 395/84
    Veröff: ÖBl 1985,153 = GRURInt 1986,352
  • 4 Ob 385/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 385/87
    Vgl auch; Beisatz: Die - auf Abweisung des Klagebegehrens und Sicherungsbegehrens abzielende - Einrede des mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses wegen Vorhandensein eines Exekutionstitels muß in erster Instanz erhoben werden, widrigenfalls sie am Neuerungsverbot scheitert. (T2)
  • 6 Ob 592/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 592/87
    Vgl auch; nur: Keine Streitanhängigkeit, wenn der vom Kläger im Vorprozeß erhobene Unterlassungsanspruch aus einem anderen Verstoß der Beklagten abgeleitet wird als das vorliegende Unterlassungsbegehren und es daher - ungeachtet des gleichlautenden Urteilsantrages - an der notwendigen Identität des rechtserzeugenden Sachverhalts fehlt. (T3) Veröff: JBl 1988,655; hiezu Schumacher JBl 1988,641
  • 4 Ob 2215/96f
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2215/96f
  • 6 Ob 210/03f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 210/03f
  • 6 Ob 234/04m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 234/04m
    Vgl; nur T3
  • 4 Ob 118/07t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 118/07t
    Ähnlich; Beisatz: Keine Streitanhängigkeit bei Räumungsklagen wegen Rückständen aus nicht vollständig identen Mietzinsperioden. (T4)
  • 6 Ob 273/08b
    Entscheidungstext OGH 15.01.2009 6 Ob 273/08b
    Vgl; Beisatz: Hier: Unterlassungsansprüche aus § 1330 ABGB. (T5); Beisatz: In Anbetracht des Umstands, dass beide Vorwürfe in unterschiedlichem Kontext erhoben wurden und die inkriminierten Äußerungen bei zwei verschiedenen Pressekonferenzen fielen, ist die Beurteilung des Berufungsgerichts, dass mit beiden Klagen unterschiedliche Rechtsschutzziele verfolgt werden, nicht zu beanstanden. (T6)
  • 4 Ob 76/10w
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 76/10w
    Vgl auch
  • 4 Ob 81/21x
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 4 Ob 81/21x
    Vgl; Beisatz: Ein urheberrechtlicher Anspruch ist materiell-rechtlich durch Sachvorbringen zu Verletzungshandlung, Schutzgegenstand und Begehren individualisiert. (T7)
    Beisatz: Da die Verletzungshandlung den Klagegrund und damit den Streitgegenstand abgrenzt, läge ein Verstoß gegen § 405 ZPO vor, gäbe das Gericht der Klage aufgrund einer anderen, nicht vom Vorbringen gedeckten Verletzungshandlung statt. (T8)
  • 6 Ob 155/21v
    Entscheidungstext OGH 06.04.2022 6 Ob 155/21v
    Vgl; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0039179

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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