RS OGH 2025/12/16 4Ob546/79; 6Ob10/83; 2Ob565/84; 1Ob518/85 (1Ob519/85); 4Ob601/95; 4Ob2194/96t; 8Ob

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Veröffentlicht am 27.11.1979
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Norm

ABGB §886
ABGB §914 I
ABGB §1346 E
  1. ABGB § 886 heute
  2. ABGB § 886 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1346 heute
  2. ABGB § 1346 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Auch für eine formbedürftige Willenserklärung gilt der Grundsatz, dass eine bloße Falschbezeichnung nicht schadet; sie ist somit ungeachtet des Wortlautes der förmlichen Erklärung und ihres normativen Verständnisses entsprechend dem tatsächlichen übereinstimmenden Verständnis der Beteiligten gültig. Als Vertragsinhalt gilt daher, was beide Parteien gewollt haben.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Schriftlichkeit, Andeutungstheorie, Vertragsauslegung, Allgemeines

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0017280

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.01.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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