RS OGH 1979/12/19 12Os152/79 (12Os153/79), 12Os158/88, 13Os51/03, 12Os95/07y

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Veröffentlicht am 19.12.1979
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Rechtssatz

Auch wenn der gemäß § 41 Abs 2 StPO vom Gericht beigegebene und gemäß § 45 RAO vom Ausschuss der zuständigen Rechtsanwaltskammer bestellte Verteidiger die Hauptverhandlung nicht selbst verrichtet, sondern einen anderen Rechtsanwalt substituiert, bleibt er der bestellte Verteidiger des Angeklagten, sodass ihm (und nicht dem Substituten) die Urteilsausfertigung zur Ausführung angemeldeter Rechtsmittel zuzustellen ist.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 152/79
    Entscheidungstext OGH 19.12.1979 12 Os 152/79
    Veröff: EvBl 1980/79 S 304
  • 12 Os 158/88
    Entscheidungstext OGH 19.01.1989 12 Os 158/88
    Beisatz: Hier: Wahlverteidiger (T1); Veröff: SSt 60/5
  • 13 Os 51/03
    Entscheidungstext OGH 30.04.2003 13 Os 51/03
    Vgl; Beisatz: Hier: Beschluss nach § 33 ARHG. (T2)
  • 12 Os 95/07y
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 95/07y
    Beisatz: Nur die Zustellung an den beigegebenen Verfahrenshilfeverteidiger oder dessen Substitutin für die gesamte Dauer des Verfahrens kann eine Rechtsmittelfrist in Gang setzen. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0071976

Dokumentnummer

JJR_19791219_OGH0002_0120OS00152_7900000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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