RS OGH 1980/9/23 2Ob101/80, 8Ob129/80, 2Ob70/82, 8Ob29/83

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Veröffentlicht am 23.09.1980
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Rechtssatz

Das Gebot des § 38 Abs 4 StVO 1960 zum Weiterfahren dient nicht nur der Leichtigkeit und Flüssigkeit, sondern auch der Sicherheit des Verkehrs (§ 36 Abs 1 und 2 StVO), weil bei Einsetzen des Verkehrsstroms in der freigegebenen Richtung und dem damit gewöhnlich verbundenen Kolonnenverkehr und Massenverkehr auch ein nicht jähes Anhalten eine besondere Gefährdung der nachkommenden, hiedurch überraschten Fahrzeuglenker darstellt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 101/80
    Entscheidungstext OGH 23.09.1980 2 Ob 101/80
    Veröff: ZVR 1981/159 S 209
  • 8 Ob 129/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 129/80
    Veröff: ZVR 1981/132 S 170
  • 2 Ob 70/82
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 2 Ob 70/82
    Veröff: ZVR 1983/261 S 296
  • 8 Ob 29/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 29/83
    Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 1:1 mit Auffahrendem (einerseits Tempoverringerung wegen Fehldeutung der Spurensignale, andererseits zu geringer Tiefenabstand und Reaktionsverspätung des Auffahrenden). (T1)

Schlagworte

SW: Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0075330

Dokumentnummer

JJR_19800923_OGH0002_0020OB00101_8000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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