RS OGH 1981/1/27 10Os118/80

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.01.1981
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Norm

StPO §252 Abs1 Z4
StPO §258 Abs1
StPO §472 Abs4
StPO §473 Abs2
StPO §474
  1. StPO § 252 heute
  2. StPO § 252 gültig ab 17.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. StPO § 252 gültig von 01.01.2008 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 252 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 252 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StPO § 252 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 252 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  8. StPO § 252 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 252 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 258 heute
  2. StPO § 258 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 258 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 258 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 258 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 472 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2007

Rechtssatz

Mangels Beweiswiederholung ist das Berufungsgericht zur Verlesung des Hauptverhandlungsprotokolls (als Ganzes), ohne auf eine Zustimmung der Parteien nach § 252 Abs 1 Z 4 StPO angewiesen zu sein, nicht nur (wie in jedem Fall) berechtigt (§ 472 Abs 3 StPO), sondern, um seine Entscheidung darauf gründen zu können, sogar verpflichtet (§ 473 Abs 2 zweiter Satz StPO in Verbindung mit §§ 474, 258 Abs 1 StPO). Die Verlesung der Niederschrift über die Angaben eines im Berufungsverfahren beantragten Zeugen ausschließlich zur Überprüfung der Relevanz des Beweisantrages vermag eine Verpflichtung zur Beweiswiederholung (noch) nicht zu begründen.Mangels Beweiswiederholung ist das Berufungsgericht zur Verlesung des Hauptverhandlungsprotokolls (als Ganzes), ohne auf eine Zustimmung der Parteien nach Paragraph 252, Absatz eins, Ziffer 4, StPO angewiesen zu sein, nicht nur (wie in jedem Fall) berechtigt (Paragraph 472, Absatz 3, StPO), sondern, um seine Entscheidung darauf gründen zu können, sogar verpflichtet (Paragraph 473, Absatz 2, zweiter Satz StPO in Verbindung mit Paragraphen 474, 258, Absatz eins, StPO). Die Verlesung der Niederschrift über die Angaben eines im Berufungsverfahren beantragten Zeugen ausschließlich zur Überprüfung der Relevanz des Beweisantrages vermag eine Verpflichtung zur Beweiswiederholung (noch) nicht zu begründen.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 118/80
    Entscheidungstext OGH 27.01.1981 10 Os 118/80
    Veröff: JBl 1981,445 = EvBl 1981/177 S 497

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0098327

Dokumentnummer

JJR_19810127_OGH0002_0100OS00118_8000000_003
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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