RS OGH 2018/1/17 5Ob507/81, 6Ob213/17t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.02.1981
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Norm

GenG §5
GenG §27
JN §1 CVb
VerG 2002 §3 Abs2
VerG 2002 §7
  1. GenG § 5 heute
  2. GenG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2024
  3. GenG § 5 gültig von 29.07.1920 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch StGBl.Nr. 328/1920
  1. GenG § 27 heute
  2. GenG § 27 gültig ab 18.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2006
  3. GenG § 27 gültig von 01.08.1989 bis 17.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Verhängung von Genossenschaftsstrafen durch den Vorstand der Genossenschaft geschieht nicht in Ausübung hoheitlicher Befugnisse, sondern im Rahmen des durch Genossenschaftsstatut und Beitrittserklärung begründeten Privatrechtsverhältnisses zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern. Der Vorstandsbeschluß über die Verhängung von Geldbußen unterliegt Grundsätzlich der vollen Überprüfung durch die ordentlichen Zivilgerichte sowohl in tatsächlicher als auch in verfahrensrechtlicher und materiellrechtlicher Beziehung.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0045595

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.03.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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