RS OGH 1981/9/15 4Ob156/80, 6Ob670/82, 5Ob52/08w, 3Ob1/12m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.09.1981
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Norm

ABGB §6
ABGB §7

Rechtssatz

Stimmt bei einem relativ "jungen" Gesetz der klare, jeden Zweifel ausschließende Wortlaut einer Bestimmung mit der sich aus den Materialien ergebenden historisch-subjektiven Zweckdeklaration vollkommen überein, dann ist für eine diesen Gesetzeswortlaut "korrigierende", objektiv-teleologische Auslegung kein Raum. (hier: DHG 1965).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 156/80
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 156/80
    SZ 54/120 = EvBl 1981/237 S 662 = Arb 10015
  • 6 Ob 670/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1983 6 Ob 670/82
    SZ 56/116 = EvBl 1983/174 S 665
  • 5 Ob 52/08w
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 52/08w
    Vgl; Beisatz: Begnügt sich der Gesetzgeber bei der Novellierung von Ausländergrunderwerbsgesetzen trotz des Gesetzeszwecks, die Umgehung des Ausländergrundverkehrsrechts zu verhindern, mit einer im Vergleich zu anderen Landesgesetzen engeren Definition der Ausländereigenschaft, können auf rechtspolitisch vielleicht wünschenswerte Ergebnisse gestützte Überlegungen eine extensive Auslegung nicht rechtfertigen. (T1); Beis: Hier: § 2 Z 3 Wr Ausländergrunderwerbsgesetz. (T2)
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 1/12m
    Vgl; Auch Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0008768

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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