RS OGH 2012/7/10 4Ob387/81 (4Ob412/81), 4Ob103/92, 4Ob81/12h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.11.1981
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Norm

UWG §1 D3f
  1. UWG § 1 heute
  2. UWG § 1 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 1 gültig von 12.12.2007 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  4. UWG § 1 gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007

Rechtssatz

Es ist nicht sittenwidrig, wenn sich der Subunternehmer mit dem wahrheitsgemäßen Hinweis auf die zwischen ihm und dem Auftraggeber bevorstehende Vertragsbeendigung an die Kunden des Auftraggebers wendet und diese - ohne sie zum Vertragsbruch zu verleiten - für die Zeit nach Vertragsbeendigung für sich zu gewinnen sucht. Rechenzentrum - Servicevertrag.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 387/81
    Entscheidungstext OGH 03.11.1981 4 Ob 387/81
  • RS0078506">4 Ob 103/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 103/92
    Beisatz: Umso weniger ist das Ansprechen der Kunden des früheren Vertragspartners nach Vertragsbeendigung für sich allein sittenwidrig. Auch zielbewußtes und systematisches Abwerben fremder Kunden ist für sich allein noch nicht wettbewerbswidrig. (T1) Veröff: EvBl 1993/99 S 424 = ÖBl 1993,13 = WBl 1993,163
  • RS0078506">4 Ob 81/12h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 81/12h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0078506

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.08.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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