RS OGH 1981/11/6 1Ob727/81, 6Ob712/87, 7Ob604/89, 7Ob541/90, 3Ob164/15m

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Veröffentlicht am 06.11.1981
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Norm

ABGB §1120 Aa

Rechtssatz

Die Vorschrift des § 1120 ABGB wurde von der Rechtsprechung immer als eine bloß auf Bestandverträge anzuwendende Sonderregel angesehen, die auf andere, selbst ähnliche obligatorische Benützungsverhältnisse, die Dauerschuldverhältnisse darstellen, analog nicht anzuwenden ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 727/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 727/81
    Veröff: JBl 1982,599 = SZ 54/163 = MietSlg 33075(22)
  • 6 Ob 712/87
    Entscheidungstext OGH 28.01.1988 6 Ob 712/87
  • 7 Ob 604/89
    Entscheidungstext OGH 15.06.1989 7 Ob 604/89
  • 7 Ob 541/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 541/90
    Vgl; Beisatz: Der Grundsatz, wonach die vom Fruchtgenußberechtigten abgeschlossenen Bestandverträge nicht mit Ende des Fruchtgenußes erlöschen, und der Eigentümer in das Bestandverhältnis eintritt, gilt auch einen bloß obligatorisch Nutzungsberechtigten mit fruchtnießerähnlicher Stellung. (T1) Veröff: ecolex 1990,483
  • 3 Ob 164/15m
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 164/15m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0021161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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