RS OGH 2023/9/20 7Ob788/81; 1Ob574/84; 3Ob115/95; 9ObA183/98x; 1Ob102/23s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.12.1981
beobachten
merken

Norm

ZPO §417 Abs2
ZPO §477 Abs1 Z9 D9
ZPO §499 Abs2
ZPO §511 Abs1
  1. ZPO § 417 heute
  2. ZPO § 417 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 417 gültig von 01.06.2009 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  4. ZPO § 417 gültig von 01.01.2003 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  5. ZPO § 417 gültig von 01.03.1993 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 91/1993
  1. ZPO § 477 heute
  2. ZPO § 477 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 477 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 511 heute
  2. ZPO § 511 gültig ab 31.07.1929 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 222/1929

Rechtssatz

Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß § 511 Abs 1 ZPO. Daher keine Nichtigkeit durch bloßen Hinweis auf diese Bindung. Ausdrückliche Ablehnung von 5 Ob 140/75.Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß Paragraph 511, Absatz eins, ZPO. Daher keine Nichtigkeit durch bloßen Hinweis auf diese Bindung. Ausdrückliche Ablehnung von 5 Ob 140/75.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 788/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 788/81
    Veröff: RZ 1982/56 S 200
  • 1 Ob 574/84
    Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 574/84
  • RS0041854">3 Ob 115/95
    Entscheidungstext OGH 23.02.1998 3 Ob 115/95
    Veröff: SZ 71/26
  • RS0041854">9 ObA 183/98x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 183/98x
    Auch; nur: Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß õ 511 Abs 1 ZPO. (T1)
  • RS0041854">1 Ob 102/23s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 102/23s
    vgl; Beisatz: Hier: Keine Verletzung der Bindungswirkung des § 511 Abs 1 ZPO, weil der neu zusammengesetzte Berufungssenat eine inhaltlich dem aufgehobenen Berufungsurteil idente Entscheidung gefällt hat. Die Aufhebung des ersten Berufungsurteils als nichtig erfolgte - ohne darüber hinausgehende Überprüfung - im Ablehnungsverfahren nach § 25 letzter Satz JN. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0041854

Im RIS seit

03.12.1981

Zuletzt aktualisiert am

31.10.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten