RS OGH 2024/2/20 11Os12/82; 11Os32/94; 2Ob240/05s; 14Os168/10b; 12Os93/21z; 2Ob200/23k

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.03.1982
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Norm

StGB §166
ABGB §539
  1. StGB § 166 heute
  2. StGB § 166 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 166 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 166 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. StGB § 166 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StGB § 166 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Ein Handeln zum Nachteil des Nachlasses nach einem Angehörigen wird von der Privilegierung des § 166 StGB ebensowenig umfaßt wie ein Handeln zum Nachteil eines Nachlasses vor der Abgabe von Erbserklärungen durch Angehörige des Täters.Ein Handeln zum Nachteil des Nachlasses nach einem Angehörigen wird von der Privilegierung des Paragraph 166, StGB ebensowenig umfaßt wie ein Handeln zum Nachteil eines Nachlasses vor der Abgabe von Erbserklärungen durch Angehörige des Täters.

Entscheidungstexte

  • RS0094991">11 Os 12/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 11 Os 12/82
    Veröff: EvBl 1982/134 S 440 = SSt 53/18
  • RS0094991">11 Os 32/94
    Entscheidungstext OGH 19.04.1994 11 Os 32/94
    Vgl auch
  • RS0094991">2 Ob 240/05s
    Entscheidungstext OGH 08.03.2007 2 Ob 240/05s
    Auch; nur: Ein Handeln zum Nachteil des Nachlasses nach einem Angehörigen wird von der Privilegierung des § 166 StGB nicht umfaßt. (T1)
  • RS0094991">14 Os 168/10b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 14 Os 168/10b
    nur T1
  • RS0094991">12 Os 93/21z
    Entscheidungstext OGH 16.09.2021 12 Os 93/21z
    Vgl
  • RS0094991">2 Ob 200/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.02.2024 2 Ob 200/23k
    vgl aber; Beisatz: § 539 ABGB ist im Fall der Begehung einer gerichtlich strafbaren Handlung gegen die Verlassenschaft zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen dahin teleologisch zu reduzieren, dass Erbunwürdigkeit nur dann eintritt, wenn auch die Tatbegehung zum unmittelbare Nachteil des Erblassers unter Beachtung des § 166 StGB zur Erbunwürdigkeit führen würde. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0094991

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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