RS OGH 2020/9/9 2Ob98/82, 7Ob125/12a, 3Ob125/14z, 6Ob71/20i (6Ob189/20t)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.04.1982
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Norm

ZPO §419 A
  1. ZPO § 419 heute
  2. ZPO § 419 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 419 gültig von 16.08.1922 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 532/1922

Rechtssatz

Sobald der Urteilsspruch durch die Entscheidungsgründe gedeckt erscheint, ist eine Berichtigung des Urteilsspruches überhaupt ausgeschlossen. Es liegt in diesem Falle eben keine offenbare Unrichtigkeit des Urteiles im Sinne des § 419 Abs 1 ZPO, kein klar erkennbarer Irrtum des Gerichtes, vor. Die Korrektur eines solchen Urteilsspruches kann daher grundsätzlich nur im Rechtsmittelwege erfolgen.Sobald der Urteilsspruch durch die Entscheidungsgründe gedeckt erscheint, ist eine Berichtigung des Urteilsspruches überhaupt ausgeschlossen. Es liegt in diesem Falle eben keine offenbare Unrichtigkeit des Urteiles im Sinne des Paragraph 419, Absatz eins, ZPO, kein klar erkennbarer Irrtum des Gerichtes, vor. Die Korrektur eines solchen Urteilsspruches kann daher grundsätzlich nur im Rechtsmittelwege erfolgen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 98/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 2 Ob 98/82
  • RS0041517">7 Ob 125/12a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 7 Ob 125/12a
  • RS0041517">3 Ob 125/14z
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 125/14z
  • RS0041517">6 Ob 71/20i
    Entscheidungstext OGH 09.09.2020 6 Ob 71/20i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0041517

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2020
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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