RS OGH 2024/6/18 7Ob607/82; 8Ob580/82; 7Ob719/83; 6Ob695/87; 6Ob335/97a; 7Ob38/98h; 6Ob190/08x; 2Ob2

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.05.1982
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Norm

ZPO §502 Abs1 HIII8
HGB §109
UGB §108
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. UGB § 108 heute
  2. UGB § 108 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2014
  3. UGB § 108 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  4. UGB § 108 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Der Gesellschaftsvertrag führt zu einer engen persönlichen Verbundenheit der Beteiligten. Die durch die Gesellschaft begründete Rechtsgemeinschaft beruht auf einem wechselseitigen Vertrauensverhältnis der Gesellschafter. Sie wird von einer Treuepflicht beherrscht, die auf den Grundsätzen des redlichen Verkehrs und auf Treu und Glauben beruht.

Entscheidungstexte

  • RS0061585">7 Ob 607/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 607/82
    Veröff: SZ 55/78 = GesRZ 1982,249
  • 8 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 580/82
    Beisatz: Der allgemeine Treugedanke beherrscht nicht nur die Beziehungen des Gesellschafters zur Gesellschaft, sondern auch die Beziehungen der Gesellschafter untereinander; er fordert, dass jeder Gesellschafter auf die Interessen der anderen möglichst Rücksicht nimmt. (T1)
    Veröff: HS XIV/XV/2
  • 7 Ob 719/83
    Entscheidungstext OGH 29.11.1983 7 Ob 719/83
    Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 607/82
  • RS0061585">6 Ob 695/87
    Entscheidungstext OGH 18.12.1987 6 Ob 695/87
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: GmbH (T2)
    Veröff: SZ 60/285 = WBl 1988,125 = RdW 1988,131 = NZ 1989,220
  • RS0061585">6 Ob 335/97a
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 6 Ob 335/97a
    Veröff: SZ 71/42
  • RS0061585">7 Ob 38/98h
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 38/98h
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0061585">6 Ob 190/08x
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 190/08x
    Beis wie T1; Beisatz: Ob die gesellschaftliche Treuepflicht eine bestimmte Handlungsweise gebietet, kann im Einzelfall nur aufgrund einer Interessensabwägung ermittelt werden (6 Ob 26/97k). (T3)
    Beisatz: Hier: GmbH in Liquidation. (T4)
    Beisatz: Aus der - im Liquidationsstadium der Gesellschaft abgeschwächten - allgemeinen Treuepflicht unter Gesellschaftern ist nicht abzuleiten, diese müssten im Interesse der übrigen Gesellschafter besondere Sorgfalt und Rücksichtnahme bei der Verfolgung ihres Anteils am Liquidationserlös walten lassen. (T5)
  • RS0061585">2 Ob 209/10i
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 209/10i
    Vgl auch; Beisatz: Ob ein bestimmtes Verhalten eines Gesellschafters gegen seine Treuepflicht gegenüber der Gesellschaft oder Mitgesellschaftern verstößt, hängt vielmehr von den besonderen Umständen des Einzelfalls ab. (T6)
  • RS0061585">6 Ob 215/16k
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 6 Ob 215/16k
    Vgl; Beisatz: Es verstößt zwar gegen die gesellschaftliche Treuepflicht, wenn ein Gesellschafter – selbst erweislich wahre – kreditschädigende Äußerungen über die Gesellschaft oder Mitgesellschafter gegenüber Dritten macht. Wenn diese Äußerungen aber notwendiger Bestandteil einer Schadenersatzklage des Gesellschafters unter anderem gegen die Gesellschaft sind, dann ist dem Gesellschafter keine Verletzung der Treuepflicht anzulasten, weil andernfalls der Schadenersatzanspruch nicht durchsetzbar wäre. (T7)
  • RS0061585">6 Ob 49/22g
    Entscheidungstext OGH 06.04.2022 6 Ob 49/22g
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Regelmäßig handelt es sich dabei um keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T8)
  • RS0061585">6 Ob 64/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.06.2024 6 Ob 64/24s
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T6; Beisatz wie T8

Schlagworte

erhebliche Rechtsfrage, Gesellschaftsrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0061585

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.08.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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