RS OGH 1993/7/13 3Ob120/82, 5Ob73/93

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.10.1982
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Norm

ABGB §435
EO §249 ff
UHG §1 Abs1 lita
UHG §14
  1. ABGB § 435 heute
  2. ABGB § 435 gültig ab 15.04.1916 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. EO § 249 heute
  2. EO § 249 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 249 gültig von 01.10.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  4. EO § 249 gültig von 01.07.2011 bis 30.09.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. EO § 249 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  6. EO § 249 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  7. EO § 249 gültig von 01.10.1995 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  8. EO § 249 gültig von 01.01.1898 bis 30.09.1995
  1. UHG § 1 heute
  2. UHG § 1 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. UHG § 1 gültig von 01.01.2009 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2008
  4. UHG § 1 gültig von 01.06.1974 bis 31.12.2008

Rechtssatz

Nur der Publizität dient die Vorschrift des § 14 UHG, wonach bei Pfändung eines Bauwerkes eine Abschrift des Pfändungsprotokolls dem Grundbuchsgericht zu übersenden und von diesem von Amts wegen in die Sammlung der gerichtlich hinterlegten und eingereihten Urkunden einzureihen ist. Auf die Wirksamkeit der Pfandrechtsbegründung hat diese erst später vorgenommene Einreihung keinen Einfluß. Die Pfändung des Bauwerkes wird selbst dadurch nicht gehindert, daß eine Urkundenhinterlegung nach § 435 ABGB und § 1 Abs 1 Z 1 lit a UHG aussteht.Nur der Publizität dient die Vorschrift des Paragraph 14, UHG, wonach bei Pfändung eines Bauwerkes eine Abschrift des Pfändungsprotokolls dem Grundbuchsgericht zu übersenden und von diesem von Amts wegen in die Sammlung der gerichtlich hinterlegten und eingereihten Urkunden einzureihen ist. Auf die Wirksamkeit der Pfandrechtsbegründung hat diese erst später vorgenommene Einreihung keinen Einfluß. Die Pfändung des Bauwerkes wird selbst dadurch nicht gehindert, daß eine Urkundenhinterlegung nach Paragraph 435, ABGB und Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a, UHG aussteht.

Entscheidungstexte

  • RS0003400">3 Ob 120/82
    Entscheidungstext OGH 20.10.1982 3 Ob 120/82
    Veröff: SZ 55/155 = MietSlg 34054 = MietSlg 34819 = MietSlg 34840(30)
  • RS0003400">5 Ob 73/93
    Entscheidungstext OGH 13.07.1993 5 Ob 73/93
    nur: Nur der Publizität dient die Vorschrift des § 14 UHG, wonach bei Pfändung eines Bauwerkes eine Abschrift des Pfändungsprotokolls dem Grundbuchsgericht zu übersenden und von diesem von Amts wegen in die Sammlung der gerichtlich hinterlegten und eingereihten Urkunden einzureihen ist. Auf die Wirksamkeit der Pfandrechtsbegründung hat diese erst später vorgenommene Einreihung keinen Einfluß. (T1) Beisatz: Begründung und Rang des Pfandrechtes hängen davon nicht ab. (T2) Veröff: RZ 1994/71 S 250 Veröff: SZ 66/86

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0003400

Dokumentnummer

JJR_19821020_OGH0002_0030OB00120_8200000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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