RS OGH 1983/1/27 7Ob732/82, 5Ob545/86, 2Ob290/97d, 2Ob130/99b, 6Ob195/03z, 2Ob19/19m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.01.1983
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Norm

AußStrG §125 C
ABGB §722

Rechtssatz

Wer sich auf ein in Verlust geratenes Testament beruft, muss nicht nur dessen Inhalt nachweisen, sondern auch den Umstand, dass der Verlust oder die Vernichtung des Testaments auf einem Zufall beruht und nicht auf den Willen des Erblassers zurückzuführen ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 732/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 732/82
    Veröff: EvBl 1983/62 S 239
  • 5 Ob 545/86
    Entscheidungstext OGH 08.07.1986 5 Ob 545/86
    Auch
  • 2 Ob 290/97d
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 290/97d
    Vgl auch
  • 2 Ob 130/99b
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 130/99b
    Auch; Veröff: SZ 72/87
  • 6 Ob 195/03z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 195/03z
    Beisatz: Der Grundsatz wurde in streitigen Verfahren über Erbrechtsklagen bzw Erbschaftsstreitigkeiten entwickelt und auch bei der Verteilung der Klägerrolle nach § 125 AußStrG für die Beurteilung des schwächeren Erbrechtstitels herangezogen. (T1)
  • 2 Ob 19/19m
    Entscheidungstext OGH 25.07.2019 2 Ob 19/19m
    Beisatz: Hier: Verfahren über das Erbrecht. (T2); Veröff: SZ 2019/71

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0012797

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.07.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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