RS OGH 1992/8/4 4Nd511/83, 7Nd2/88, 1Ob593/91, 7Nd507/92

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.09.1983
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Norm

JN §31 I
JN §36
  1. JN § 31 heute
  2. JN § 31 gültig ab 01.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  3. JN § 31 gültig von 01.07.1914 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 118/1914
  1. JN § 36 heute
  2. JN § 36 gültig ab 01.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  3. JN § 36 gültig von 01.03.1993 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 91/1993

Rechtssatz

Der Hinweis zur Frage der Zweckmäßigkeit der Delegierung, daß die wohnhaften Zeugen erfahrungsgemäß nicht vom erkennenden Gericht vernommen werden würden, übersieht, daß durch den durch die ZVN 1983 neu eingeführten Abs 3 des § 36 JN eine Stärkung des Grundsatzes der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme erfolgt ist.Der Hinweis zur Frage der Zweckmäßigkeit der Delegierung, daß die wohnhaften Zeugen erfahrungsgemäß nicht vom erkennenden Gericht vernommen werden würden, übersieht, daß durch den durch die ZVN 1983 neu eingeführten Absatz 3, des Paragraph 36, JN eine Stärkung des Grundsatzes der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme erfolgt ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Nd 511/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 4 Nd 511/83
  • 7 Nd 2/88
    Entscheidungstext OGH 13.06.1988 7 Nd 2/88
    Auch; Beisatz: Hier: Die Wahrung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes erscheint bedeutsamer als die Einhaltung der örtlichen Zuständigkeitsordnung. (T1)
  • RS0046183">1 Ob 593/91
    Entscheidungstext OGH 09.10.1991 1 Ob 593/91
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0046183">7 Nd 507/92
    Entscheidungstext OGH 04.08.1992 7 Nd 507/92
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0046183

Dokumentnummer

JJR_19830921_OGH0002_0040ND00511_8300000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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