RS OGH 2014/5/21 3Ob166/83, 10ObS347/99y, 3Ob56/13a, 3Ob121/13k, 3Ob121/13k

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.01.1984
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Norm

ZPO §121 Abs1
ZustG §11 Abs1
  1. ZPO § 121 heute
  2. ZPO § 121 gültig ab 25.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. ZPO § 121 gültig von 01.04.2009 bis 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  4. ZPO § 121 gültig von 01.03.1983 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1982
  1. ZustG § 11 heute
  2. ZustG § 11 gültig ab 01.03.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  3. ZustG § 11 gültig von 01.03.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. ZustG § 11 gültig von 01.01.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. ZustG § 11 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Liegen die Voraussetzungen für eine Zustellung mittels internationalen Rückscheines im Sinne des § 121 Abs 1 ZPO nicht vor, wäre also gemäß § 11 Abs 1 ZustellG im Rechtshilfeweg zuzustellen gewesen, ist eine dennoch mit internationalem Rückschein vorgenommene Zustellung gesetzwidrig und (bis zur allfälligen Heilung des Zustellungmangels) unwirksam. Sie kann daher auch die Rechtsmittelfrist nicht in Gang setzen.Liegen die Voraussetzungen für eine Zustellung mittels internationalen Rückscheines im Sinne des Paragraph 121, Absatz eins, ZPO nicht vor, wäre also gemäß Paragraph 11, Absatz eins, ZustellG im Rechtshilfeweg zuzustellen gewesen, ist eine dennoch mit internationalem Rückschein vorgenommene Zustellung gesetzwidrig und (bis zur allfälligen Heilung des Zustellungmangels) unwirksam. Sie kann daher auch die Rechtsmittelfrist nicht in Gang setzen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 166/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 166/83
  • RS0036474">10 ObS 347/99y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 ObS 347/99y
    Auch; nur: Liegen die Voraussetzungen für eine Zustellung mittels internationalen Rückscheines im Sinne des § 121 Abs 1 ZPO nicht vor, wäre also gemäß § 11 Abs 1 ZustellG im Rechtshilfeweg zuzustellen gewesen, ist eine dennoch mit internationalem Rückschein vorgenommene Zustellung gesetzwidrig und (bis zur allfälligen Heilung des Zustellungmangels) unwirksam. (T1)
    Beisatz: Bosnien-Herzegowina ist in der auf Grund § 121 Abs 1 ZPO erlassenen Verordnung, BGBl 1961/10, die eine Liste jener Staaten enthält, in denen die Zustellung unmittelbar durch die Post zugelassen ist, nicht genannt. Eine unmittelbare Zustellung durch die Post von Österreich nach Bosnien-Herzegowina ist durch keine zwischenstaatliche Vereinbarung gestattet. (T2)
  • RS0036474">3 Ob 56/13a
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 56/13a
    Auch; Beis wie T2
  • RS0036474">3 Ob 121/13k
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 121/13k
    Auch; Beis wie T2
  • RS0036474">3 Ob 121/13k
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 121/13k
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Das gilt auch für den umgekehrten Fall. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0036474

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.08.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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