RS OGH 2007/1/30 10Os14/84; 14Os120/06p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.02.1984
beobachten
merken

Rechtssatz

Ausführungshandlungen zu einem Delikt sind nicht als der Ausführung unmittelbar vorangehende Handlungen (§ 15 Abs 2 StGB) zu beurteilen, sondern als Beginn der Tatbestandsverwirklichung schon dem Kernbereich des strafbaren Versuchs (§ 15 Abs 1 StGB) zuzuordnen (so - für das FinStrG - schon EvBl 1983/177).Ausführungshandlungen zu einem Delikt sind nicht als der Ausführung unmittelbar vorangehende Handlungen (Paragraph 15, Absatz 2, StGB) zu beurteilen, sondern als Beginn der Tatbestandsverwirklichung schon dem Kernbereich des strafbaren Versuchs (Paragraph 15, Absatz eins, StGB) zuzuordnen (so - für das FinStrG - schon EvBl 1983/177).

Entscheidungstexte

  • RS0089629">10 Os 14/84
    Entscheidungstext OGH 28.02.1984 10 Os 14/84
    Veröff: JBl 1985,175 = SSt 55/8
  • RS0089629">14 Os 120/06p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2007 14 Os 120/06p
    Vgl; Beisatz: Mit dem Beginn der Tatausführung stellen sich Fragen im Zusammenhang mit der Ausführungsnähe nicht mehr, weil dann das strafbare Versuchsstadium jedenfalls erreicht ist (WK-StGB - 2 § 15, 16 Rz 26). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0089629

Im RIS seit

28.02.1984

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten