RS OGH 2021/4/9 9Os175/84, 9Os81/85 (9Os82/85), 11Os33/88 (11Os34/88), 14Os74/92 (14Os75/92), 12Os84

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Veröffentlicht am 18.12.1984
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Norm

StPO §364 Abs1 Z1
  1. StPO § 364 heute
  2. StPO § 364 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 364 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  4. StPO § 364 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  5. StPO § 364 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 364 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Organisationsverschulden des Verteidigers am Mißverständnis zweier Kanzleikräfte darüber, wann die Rechtsmittelanmeldung zur Post gegeben werden sollte und wer dies zu tun hätte.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 175/84
    Entscheidungstext OGH 18.12.1984 9 Os 175/84
    Veröff: RZ 1985/62 S 166
  • RS0101407">9 Os 81/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 9 Os 81/85
    Vgl auch; Beisatz: Organisationsverschulden nach Änderung der Kanzleianschrift. (T1)
  • RS0101407">11 Os 33/88
    Entscheidungstext OGH 12.03.1988 11 Os 33/88
    Vgl auch; Beisatz: Mangelhafte Organisation des Fristenvormerks (Vormerkungen nur unter dem Familiennamen, nicht aber auch unter dem Vornamen des Klienten) begründet ein Verschulden (Mitverschulden) des Verteidigers. (T2)
  • RS0101407">14 Os 74/92
    Entscheidungstext OGH 30.06.1992 14 Os 74/92
    Vgl auch; Beisatz: Organisationsverschulden durch wiederholte Duldung der gesetzwidrigen Deponierung von RSa-Briefen in der Kanzlei ohne Unterfertigung eines Zustellnachweises (§ 22 ZustG). (T3)
  • 12 Os 84/92
    Entscheidungstext OGH 17.09.1992 12 Os 84/92
    Vgl auch; Beisatz: Mangelhafte Organisation des Fristenvormerkes dadurch, daß sich die Vormerkungen der Rechtsmittelfristen ausschließlich - ohne Differenzierung nach Art der Zustellung - am als Tag des Einlanges in der Kanzlei vermerkten Datum orientierten, ohne daß bei Zustellung durch Hinterlegung der Bestimmung des § 17 Abs 3 ZustG Rechnung getragen würde. (T4)
  • RS0101407">13 Os 116/14d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 13 Os 116/14d
    Auch; Beisatz: Da die Berechnung des Endes einer Frist (anders als etwa die bloße Eintragung des entsprechenden ? vom Verteidiger vorgegebenen ? Datums) Rechtskenntnis voraussetzt, fällt sie in den Aufgabenbereich des Verteidigers, aus welchem Grund im unkontrollierten Überlassen dieser Berechnung an einen (nicht rechtskundigen) Kanzleimitarbeiter nach ständiger Rechtsprechung ein die ? mit Blick auf eine diesbezügliche Fehlleistung begehrte ? Wiedereinsetzung ausschließendes Organisationsverschulden liegt. (T5)
  • RS0101407">13 Os 80/20v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2020 13 Os 80/20v
    Vgl
  • RS0101407">11 Os 28/21h
    Entscheidungstext OGH 09.04.2021 11 Os 28/21h
    Vgl; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0101407

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.05.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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