RS OGH 2025/12/18 1Ob583/85; 1Ob17/91 (1Ob18/91); 1Ob229/97a; 1Ob13/99i; 8Ob70/14y; 1Ob12/21b; 6Ob85

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Veröffentlicht am 22.05.1985
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Rechtssatz

Ersitzung schafft zwar originär Eigentum, läßt aber nicht einen ersessenen Grundstreifen dem Grundstück des Ersitzers zuwachsen; der Grenzverlauf zwischen zwei Grundstücken kann nur durch einen bücherlichen Eigentumswechsel oder durch eine Berichtigung der strittigen Grenze geändert werden.

Entscheidungstexte

  • RS0011310">1 Ob 583/85
    Entscheidungstext OGH 22.05.1985 1 Ob 583/85
  • RS0011310">1 Ob 17/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 1 Ob 17/91
    nur: Der Grenzverlauf zwischen zwei Grundstücken kann nur durch einen bücherlichen Eigentumswechsel oder durch eine Berichtigung der strittigen Grenze geändert werden. (T1) = NZ 1992,292
  • RS0011310">1 Ob 229/97a
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 229/97a
    Auch; nur T1; Beisatz: Auf eine einverständliche Grenzerneuerung und Grenzberichtigung sind die §§ 850 bis 853 ABGB nicht anzuwenden. (T2)
  • RS0011310">1 Ob 13/99i
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 13/99i
  • RS0011310">8 Ob 70/14y
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 70/14y
  • RS0011310">1 Ob 12/21b
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 12/21b
  • RS0011310">6 Ob 85/25f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2025 6 Ob 85/25f
    Beisatz: Der vom Prozessgegner erbrachte Nachweis der Ersitzung im Grenzfeststellungsverfahren führt nicht zur Änderung der Grenze, sondern lediglich zu einer Abweisung des Begehrens auf Grenzfeststellung und Vermarkung. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0011310

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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