RS OGH 2025/4/2 10Os154/85; 1Ob667/86; 1Ob505/88 (1Ob506/88); 3Ob136/88 (3Ob137/88); 10ObS418/89; 7O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.12.1985
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Norm

StPO §80
ZustG §7
  1. StPO § 80 heute
  2. StPO § 80 gültig ab 28.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StPO § 80 gültig von 01.06.2016 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  4. StPO § 80 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 80 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2004
  6. StPO § 80 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 80 gültig von 01.03.1983 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1982
  1. ZustG § 7 heute
  2. ZustG § 7 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 7 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 7 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 7 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998

Rechtssatz

1. Akteneinsicht ersetzt nicht die Zustellung.

2. Die Heilung eines Zustellmangels setzt voraus, daß derjenige, dem die Sendung schließlich tatsächlich zugekommen ist, in der gerichtlichen Zustellverfügung ausdrücklich als Empfänger benannt war.

Entscheidungstexte

  • RS0083711">10 Os 154/85
    Entscheidungstext OGH 17.12.1985 10 Os 154/85
    Veröff: EvBl 1986/144 S 561 = RZ 1986/34 S 94
  • RS0083711">1 Ob 667/86
    Entscheidungstext OGH 03.12.1986 1 Ob 667/86
    nur: Die Heilung eines Zustellmangels setzt voraus, daß derjenige, dem die Sendung schließlich tatsächlich zugekommen ist, in der gerichtlichen Zustellverfügung ausdrücklich als Empfänger benannt war. (T1)
  • RS0083711">1 Ob 505/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 505/88
    nur T1
  • RS0083711">3 Ob 136/88
    Entscheidungstext OGH 19.10.1988 3 Ob 136/88
    nur T1
  • RS0083711">10 ObS 418/89
    Entscheidungstext OGH 06.02.1990 10 ObS 418/89
    Vgl; nur T1
  • RS0083711">7 Ob 504/92
    Entscheidungstext OGH 30.01.1992 7 Ob 504/92
    nur T1; Beisatz: Es genügt nicht, daß dem Empfänger eine Ausfertigung, die ihm gar nicht zugestellt werden sollte, von einer anderen Person zugemittelt wurde. (T2)
  • RS0083711">3 Ob 55/97b
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 55/97b
    nur T1
  • RS0083711">3 Ob 106/97b
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 3 Ob 106/97b
    nur T1; Beis wie T2
  • RS0083711">3 Ob 128/18x
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 128/18x
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der neue Vertreter als mittlerweiliger Stellvertreter der früheren Parteienvertreterin Zugang zu deren Kanzlei hatte, reicht es für die Heilung des Zustellmangels, dass ihm das dort elektronisch zugestellte Dokument zukam. (T3)
  • RS0083711">6 Ob 50/23f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.04.2023 6 Ob 50/23f
    vgl; Beisatz wie T2
  • RS0083711">5 Ob 30/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 02.04.2025 5 Ob 30/25k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0083711

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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