RS OGH 2012/4/19 6Ob12/86, 6Ob317/05v, 6Ob55/12z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.10.1986
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Norm

AnerbenG §1 Abs1 Z2

Rechtssatz

Keine beschlußmäßige Feststellung der Erbhofeigenschaft, wenn die sondergesetzlichen Erbteilungsregeln des AnerbenG keinesfalls anzuwenden sind.

Entscheidungstexte

  • RS0050266">6 Ob 12/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 6 Ob 12/86
    Veröff: SZ 59/187 = NZ 1987,312
  • RS0050266">6 Ob 317/05v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 317/05v
    Beisatz: Die beschlussmäßige Feststellung der Erbhofeigenschaft setzt die Anwendbarkeit des Anerbengesetzes voraus. (T1); Beisatz: Hier: Bei bestehendem Miteigentum zwischen Ehegatten oder einem Elternteil und einem Kind kommt das Anerbengesetz bei der gewillkürten Erbfolge nur dann zur Anwendung, wenn der überlebende Miteigentümer als Alleineigentümer verbleibt. (T2); Veröff: SZ 2006/21
  • RS0050266">6 Ob 55/12z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 6 Ob 55/12z
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Keine selbständige beschlussmäßige Feststellung der Anwendung des Anerbengesetzes. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0050266

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.05.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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