RS OGH 1986/11/6 7Ob682/86, 5Ob515/87, 7Ob554/89, 9Ob41/04a, 4Ob139/10k, 7Ob136/10s, 5Ob136/12d, 7Ob

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Veröffentlicht am 06.11.1986
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Norm

ABGB §871 BII

Rechtssatz

Wird die Kalkulation als solche zum Inhalt des Geschäftes gemacht, was eine Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen und Einvernehmen darüber voraussetzt, dass das Geschäft zu diesen Bedingungen auf der Basis dieser Kalkulation erfolge, so handelt es sich bei einem solchen Irrtum nicht um einen bloßen Motivirrtum.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 682/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 682/86
    Veröff: RZ 1987,21 = WBl 1987,62
  • 5 Ob 515/87
    Entscheidungstext OGH 17.03.1987 5 Ob 515/87
  • 7 Ob 554/89
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 554/89
  • 9 Ob 41/04a
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 Ob 41/04a
    Auch; Beisatz: Diese Erwägungen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch auf den Kalkulationsirrtum bei einer Pauschalpreisvereinbarung anwendbar. (T1); Veröff: SZ 2004/160
  • 4 Ob 139/10k
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 139/10k
    Auch; Beisatz: Wird die Steuer in der Rechnung gesondert ausgewiesen, wird in aller Regel von einer Offenlegung der Preiskalkulation auszugehen sein. (T2)
  • 7 Ob 136/10s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 136/10s
    Auch
  • 5 Ob 136/12d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 136/12d
    Auch; Vgl Beis wie T1
  • 7 Ob 15/13a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 15/13a
    Auch
  • 9 ObA 91/15w
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 91/15w
  • 4 Ob 58/20p
    Entscheidungstext OGH 22.12.2020 4 Ob 58/20p
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0014927

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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