RS OGH 2023/3/21 3Ob624/86; 1Ob507/93; 10Ob2008/96h; 6Ob129/97g; 3Ob2432/96k; 9Ob48/17z; 2Ob36/23t

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Veröffentlicht am 28.01.1987
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Rechtssatz

Zur Zurückstellung der Kaution ist der Kautionsempfänger in der Regel erst verpflichtet, wenn klargestellt ist, daß eine Forderung, für welche die Kaution haften sollte, nicht mehr besteht oder nicht mehr entstehen kann.

Entscheidungstexte

  • RS0011292">3 Ob 624/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 3 Ob 624/86
    SZ 60/15 = MietSlg 39/9
  • RS0011292">1 Ob 507/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 507/93
    Vgl auch; Beisatz: Beweispflicht des Kautionsempfängers, daß noch gesicherte Forderungen bestehen oder doch noch weitere Forderungen entstehen könnten. (T1)
  • RS0011292">10 Ob 2008/96h
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2008/96h
  • RS0011292">6 Ob 129/97g
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 6 Ob 129/97g
  • RS0011292">3 Ob 2432/96k
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 2432/96k
  • RS0011292">9 Ob 48/17z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 Ob 48/17z
  • RS0011292">2 Ob 36/23t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 2 Ob 36/23t
    vgl; Beisatz: Hier: Verbandsprozess. (T2)
    Beisatz: Unzulässigkeit einer Klausel, aus der nicht eindeutig hervorging, ob die vorgesehene Rückstellungsfrist ab Beendigung des Mietverhältnisses oder etwa dem Zeitpunkt des (Nicht-)Feststehens einer Forderung gegen den Mieter zu laufen beginnt, und unklar blieb, wann bzw unter welchen Voraussetzungen feststeht, dass dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis zustehen bzw welche Forderungen davon umfasst sind. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0011292

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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