RS OGH 2023/8/29 1Ob614/87; 2Ob188/11b; 8Ob73/23b

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Veröffentlicht am 24.06.1987
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Rechtssatz

Der Erwerber muss im Falle aufschiebend bedingten Rechtserwerbes (z.B. Eigentumsvorbehalts) nur beim Zustandekommen des Übertragungsgeschäftes (Einigung und Übergabe) gutgläubig sein.

Entscheidungstexte

  • RS0112394">1 Ob 614/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 614/87
    Veröff: ÖBA 1988,88 = SZ 60/120 = RdW 1988,84 = JBl 1988,314 (Cermak)
  • RS0112394">2 Ob 188/11b
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 188/11b
    Beisatz: Im Falle aufschiebend bedingten Rechtserwerbs erwirbt der Erwerber die Anwartschaft nach gleichen Grundsätzen wie das Vollrecht, das er sich dann mit der Kaufpreiszahlung verschafft. Dies gilt auch dann, wenn er inzwischen vom Mangel des Rechts seines Vormanns erfuhr. (T1)
  • RS0112394">8 Ob 73/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.08.2023 8 Ob 73/23b
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0112394

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.10.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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