RS OGH 1987/11/3 4Ob565/87, 6Ob674/90, 4Ob258/98i, 1Ob195/01k, 10Ob63/08z

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Veröffentlicht am 03.11.1987
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Norm

ABGB §1111 B

Rechtssatz

Die Befristung des § 1111 ABGB gilt nicht für die Rückstellung der Bestandsache selbst oder von Inventargegenständen (SZ 8/38).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 565/87
    Veröff: SZ 60/229 = JBl 1988,245
  • 6 Ob 674/90
    Entscheidungstext OGH 18.10.1990 6 Ob 674/90
  • 4 Ob 258/98i
    Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 258/98i
    Auch; Veröff: SZ 71/169
  • 1 Ob 195/01k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 195/01k
    Auch; Beisatz: Wird das Bestandobjekt entgegen § 1109 ABGB nicht in jenem Zustand zurückgestellt, in dem es der Bestandnehmer übernommen hat, so ist der Bestandgeber zwar berechtigt, gemäß § 1111 ABGB vom Bestandnehmer Ersatz zu fordern, für den Zeitpunkt der Zurückstellung der Bestandsache ist diese Tatsache hingegen ohne Bedeutung. (T1)
  • 10 Ob 63/08z
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 Ob 63/08z
    Vgl; Beisatz: Es handelt sich um eine Präklusivfrist, die auch für Ersatzansprüche wegen Nichtwiederherstellung des ursprünglichen Zustands oder Fehlens von Inventar, nicht aber wegen Verletzung der Rückstellungspflicht oder für Benützungsentgeltansprüche gilt. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0020755

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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