RS OGH 1987/11/11 3Ob14/87, 3Ob40/94, 5Ob120/99d, 5Ob281/04s

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Veröffentlicht am 11.11.1987
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Norm

GBG §65 Abs2

Rechtssatz

Wird die Löschung der bestrittenen Eintragung im Exekutionsweg beantragt, so ist das die Exekution bewilligende Gericht auch für die Anordnung der Löschung der Zwischeneintragungen zuständig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 14/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 14/87
    Veröff: SZ 60/237 = ÖBA 1988,726 = NZ 1988,113 (Anmerkung von Hofmeister, 117)
  • 3 Ob 40/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 40/94
  • 5 Ob 120/99d
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 5 Ob 120/99d
    Beisatz: Die Entscheidung darüber, ob nach erfolgreicher Löschungsklage aufgrund des § 65 Abs 2 GBG die Anmerkung der Einleitung des Versteigerungsverfahrens zu löschen ist, ist nicht im Grundbuchsverfahren sondern im Exekutionsverfahren zu treffen. (T1)
  • 5 Ob 281/04s
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 281/04s
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Aufgrund der durch die EO-Novelle 2000 (BGBl I 2000/59) geänderten Gesetzeslage wird die in 5Ob120/99d vertretene Ansicht von der Entscheidungskompetenz des Exekutionsgerichtes nicht mehr aufrecht erhalten. (T2); Veröff: SZ 2005/38

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0060841

Dokumentnummer

JJR_19871111_OGH0002_0030OB00014_8700000_003
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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