RS OGH 1987/11/18 9ObA130/87

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Veröffentlicht am 18.11.1987
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Norm

ABGB §863 GI
ABGB §1151 XII
ABGB §1405
AngG §23 Abs3 III
HGB §128
HGB §159

Rechtssatz

Nimmt der vom bisherigen Betriebsinhaber (OHG) gekündigte Arbeitnehmer bis zum Kündigungstermin weiterlaufende Gehaltszahlungen und danach Pensionszahlungen des Betriebsnachfolgers (GmbH) an, ist daraus allein nicht schon auf eine schlüssige Zustimmung zur Vertragsübernahme durch den Betriebsnachfolger unter Ausscheiden des bisherigen Betriebsinhabers zu schließen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 130/87
    Entscheidungstext OGH 18.11.1987 9 ObA 130/87
    Veröff: WBl 1988,89 = GesRZ 1988,108 = ZAS 1989/1 S 12 (Rummel)

Schlagworte

SW: Unternehmensübertragung, Übertragung, Übernahme, Wechsel, Dienstgeberwechsel, Arbeitsgeberwechsel, konkludent, Zahlungspflicht, Zahlungsannahme, Fortsetzung, Auflösung, Ende, Beendigung, Angestellte, Haftung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0028396

Dokumentnummer

JJR_19871118_OGH0002_009OBA00130_8700000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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