RS OGH 2024/10/9 13Os137/87; 12Os24/24g; 15Os101/24b (15Os103/24x)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.05.1988
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Norm

StPO §2 Abs5
  1. StPO § 2 heute
  2. StPO § 2 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. StPO § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  4. StPO § 2 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die dem Gericht gegenüber abgegebene Erklärung des Verletzten, sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligter anzuschließen, gilt allein - unabhängig von einer Zulassung als Privatbeteiligter - kraft Gesetzes als Verfolgungsermächtigung (Demnach ist unerheblich, ob der Privatbeteiligtenanschluß wegen voller Schadensgutmachung unzulässig war).

Entscheidungstexte

  • RS0096091">13 Os 137/87
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 13 Os 137/87
    Veröff: SSt 59/32 = RZ 1989/71 S 193
  • RS0096091">12 Os 24/24g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2024 12 Os 24/24g
    vgl; Beisatz: zu § 92 Abs 2 dritter Satz StPO (T1)
  • RS0096091">15 Os 101/24b
    Entscheidungstext OGH 09.10.2024 15 Os 101/24b
    vgl; Beisatz: Diese Ermächtigung muss sich auf eine bestimmte Person wegen einer bestimmten Tat beziehen und spätestens bei Einleitung diversioneller Maßnahmen oder bei Einbringung der Anklage vorliegen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0096091

Im RIS seit

19.05.1988

Zuletzt aktualisiert am

06.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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