RS OGH 1995/6/27 8Ob623/88, 4Ob535/95

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.01.1989
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Norm

B-VG Art15
stmk ROG 1974 §3
stmk ROG 1974 §35 Abs1
  1. B-VG Art. 15 heute
  2. B-VG Art. 15 gültig ab 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2024
  3. B-VG Art. 15 gültig von 27.02.2024 bis 18.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  4. B-VG Art. 15 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  5. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.2014 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 15 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 15 gültig von 01.09.2012 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2012
  8. B-VG Art. 15 gültig von 01.07.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 15 gültig von 01.10.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2011
  10. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.2004 bis 30.09.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  11. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  12. B-VG Art. 15 gültig von 01.07.1983 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 175/1983
  13. B-VG Art. 15 gültig von 28.04.1975 bis 30.06.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  14. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  15. B-VG Art. 15 gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  16. B-VG Art. 15 gültig von 18.07.1962 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  17. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1961 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1960
  18. B-VG Art. 15 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1960 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 232/1945
  19. B-VG Art. 15 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Zivilrechtliche Regelungen durch die Länder sind ua dann zulässig, wenn sie in einer unerläßlichen Verbindung mit Bestimmungen stehen, die den Hauptinhalt des Gesetzes bilden, wofür ein rechtstechnischer Zusammenhang mit der im Landesgesetz getroffenen verwaltungsrechtlichen Regelung erforderlich ist. Der rechtstechnische Zusammenhang der zivilrechtlichen Bestimmung des § 35 Abs 1 1.Satz des stmk ROG 1974 mit der in § 3 leg cit geregelten Materie ist nicht zu übersehen. Daher kein Anlaß zur Antragstellung an den VfGH.Zivilrechtliche Regelungen durch die Länder sind ua dann zulässig, wenn sie in einer unerläßlichen Verbindung mit Bestimmungen stehen, die den Hauptinhalt des Gesetzes bilden, wofür ein rechtstechnischer Zusammenhang mit der im Landesgesetz getroffenen verwaltungsrechtlichen Regelung erforderlich ist. Der rechtstechnische Zusammenhang der zivilrechtlichen Bestimmung des Paragraph 35, Absatz eins, 1.Satz des stmk ROG 1974 mit der in Paragraph 3, leg cit geregelten Materie ist nicht zu übersehen. Daher kein Anlaß zur Antragstellung an den VfGH.

Entscheidungstexte

  • RS0053179">8 Ob 623/88
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 8 Ob 623/88
    Veröff: EvBl 1989/111 S 405
  • RS0053179">4 Ob 535/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 535/95
    Auch; nur: Zivilrechtliche Regelungen durch die Länder sind ua dann zulässig, wenn sie in einer unerläßlichen Verbindung mit Bestimmungen stehen, die den Hauptinhalt des Gesetzes bilden, wofür ein rechtstechnischer Zusammenhang mit der im Landesgesetz getroffenen verwaltungsrechtlichen Regelung erforderlich ist. (T1) Beisatz: Die Kompetenz ist nicht allein shcon deshalb zu verneinen, wenn "das allgemeine bürgerliche Recht vielleicht auch bei Fehlen einer besonderen Bestimmung zu einem bestimmten Ergebnis führt" (VfSlg 10097). (T2) Beisatz: Hier: 16 a TirGVG 1983. (T3) Veröff: SZ 68/120

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0053179

Dokumentnummer

JJR_19890126_OGH0002_0080OB00623_8800000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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