RS OGH 2024/3/6 9ObA199/90; 9ObA234/91; 10ObS238/94; 9ObA174/95; 8ObA2045/96k; 10ObS116/97z; 9ObA340

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.08.1990
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Norm

ZPO §146 III
  1. ZPO § 146 heute
  2. ZPO § 146 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Der Wiedereinsetzungswerber (bzw sein Vertreter: § 39 ZPO) darf nicht auffallend sorglos gehandelt haben; er darf somit die im Verkehr mit Gerichten und für die Einhaltung von Terminen und Fristen erforderliche und ihm nach seinen persönlichen Fähigkeiten zumutbare Sorgfalt nicht in diesem Sinne außer acht gelassen haben.Der Wiedereinsetzungswerber (bzw sein Vertreter: Paragraph 39, ZPO) darf nicht auffallend sorglos gehandelt haben; er darf somit die im Verkehr mit Gerichten und für die Einhaltung von Terminen und Fristen erforderliche und ihm nach seinen persönlichen Fähigkeiten zumutbare Sorgfalt nicht in diesem Sinne außer acht gelassen haben.

Entscheidungstexte

  • RS0036800">9 ObA 199/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 199/90
    Veröff: RZ 1991/60 S 199 = AnwBl 1991,49 = EvBl 1991/18 S 103
  • 9 ObA 234/91
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObA 234/91
    Vgl auch; Beisatz: Die Ermittlung des Endes der vierwöchigen Berufungsfrist durch bloßes Blättern in einem Kalender ohne zusätzliche Kontrolle des auf diese Weise festgestellten Endtermins durch Vergleich mit dem Fristbeginn ist grob fahrlässig. (T1)
  • RS0036800">10 ObS 238/94
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 10 ObS 238/94
    Auch; nur: Der Wiedereinsetzungswerber (bzw sein Vertreter: § 39 ZPO) darf nicht auffallend sorglos gehandelt haben. (T2)
  • RS0036800">9 ObA 174/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 9 ObA 174/95
    Auch; nur T2
  • RS0036800">8 ObA 2045/96k
    Entscheidungstext OGH 23.05.1996 8 ObA 2045/96k
    Auch; nur T2
  • RS0036800">10 ObS 116/97z
    Entscheidungstext OGH 22.05.1997 10 ObS 116/97z
  • RS0036800">9 ObA 340/00s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 ObA 340/00s
    Auch; Beisatz: Nichtöffnen und Vergessen eines behobenen eigenhändig zuzustellenden Gerichtsbriefes durch einen Geschäftsführer einer GesmbH. (T3)
  • RS0036800">3 Ob 60/13i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 60/13i
  • RS0036800">5 Ob 46/14x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 46/14x
    Auch
  • RS0036800">5 Ob 229/21v
    Entscheidungstext OGH 04.04.2022 5 Ob 229/21v
  • RS0036800">7 Ob 30/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.03.2024 7 Ob 30/24y
    Beisatz: Hier: Der Kindesvater unterließ eine Äußerung zum neu eingeleiteten Unterhaltsverfahren in der Annahme die Aufforderung sei auch seinem ihn in anderen Verfahren vertretenden Rechtsanwalt zugestellt worden und dieser werde sich darum kümmern. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0036800

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.05.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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