RS OGH 2004/4/21 9ObA126/90 (9ObA127/90), 9ObA131/03k

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Veröffentlicht am 29.08.1990
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Norm

VBG §1 Abs3 litc
  1. VBG § 1 heute
  2. VBG § 1 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. VBG § 1 gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. VBG § 1 gültig von 08.01.2018 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  5. VBG § 1 gültig von 18.06.2015 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  6. VBG § 1 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  7. VBG § 1 gültig von 28.12.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  8. VBG § 1 gültig von 01.01.2011 bis 27.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  9. VBG § 1 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  10. VBG § 1 gültig von 31.12.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  11. VBG § 1 gültig von 10.08.2002 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  12. VBG § 1 gültig von 14.01.2000 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  13. VBG § 1 gültig von 01.08.1999 bis 13.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  14. VBG § 1 gültig von 01.01.1999 bis 31.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  15. VBG § 1 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  16. VBG § 1 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  17. VBG § 1 gültig von 01.08.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  18. VBG § 1 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  19. VBG § 1 gültig von 01.07.1994 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 665/1994
  20. VBG § 1 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 873/1992
  21. VBG § 1 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 277/1991
  22. VBG § 1 gültig von 01.07.1990 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  23. VBG § 1 gültig von 01.10.1988 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  24. VBG § 1 gültig von 19.03.1988 bis 30.09.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 147/1988
  25. VBG § 1 gültig von 01.08.1986 bis 18.03.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 388/1986
  26. VBG § 1 gültig von 01.01.1985 bis 31.07.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 549/1984
  27. VBG § 1 gültig von 07.07.1973 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 561/1973

Rechtssatz

Bei Beurteilung der Frage, ob das VBG anzuwenden ist oder nicht, ist nur auf Zeiten der tatsächlichen Beschäftigung abzustellen. Hiebei ist die pro Jahr tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung mit der von einem vollbeschäftigten Vertragsbediensteten tatsächlich zu erbringenden Arbeitsleistung zu vergleichen. Bei Ermittlung der durchschnittlichen Wochenstundenzahl sind daher der Gebührenurlaub und die Feiertage zu berücksichtigen; eine weitere Verminderung des Divisors durch Abzug der bei der zu vergleichenden Arbeitswoche des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten ohnedies zu berücksichtigenden arbeitsfreien Samstage und Sonntage ist hingegen nicht berechtigt.

Entscheidungstexte

  • RS0081557">9 ObA 126/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 126/90
  • RS0081557">9 ObA 131/03k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 9 ObA 131/03k
    Auch; nur: Bei Beurteilung der Frage, ob das VBG anzuwenden ist oder nicht, ist nur auf Zeiten der tatsächlichen Beschäftigung abzustellen. Hiebei ist die pro Jahr tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung mit der von einem vollbeschäftigten Vertragsbediensteten tatsächlich zu erbringenden Arbeitsleistung zu vergleichen. Bei Ermittlung der durchschnittlichen Wochenstundenzahl sind daher der Gebührenurlaub und die Feiertage zu berücksichtigen. (T1); Beisatz: Nunmehr § 1 Abs 3 Z 2 VBG 1948. (T2); Beisatz: Sollte sich der Parteiwille mangels Vereinbarung einer konkreten Arbeitszeit nur durch die tatsächliche Übung erschließen lassen, ist die Heranziehung eines Jahresdurchschnitts unter Berücksichtigung von Feiertagen und Urlaubszeiten, richtig. Dabei wird zunächst das erste Jahr nach Vertragsschluss einen wesentlichen Anhaltspunkt bieten können. Sollten sich in der Folgezeit einvernehmlich nachhaltige, das heißt nicht nur kurzfristige Änderungen in der Verwendung des Klägers ergeben haben, können auch diese nicht außer Betracht bleiben. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0081557

Dokumentnummer

JJR_19900829_OGH0002_009OBA00126_9000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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