RS OGH 2024/1/31 11Os112/90; 13Os36/91; 14Os39/91; 14Os39/95; 12Os16/96; 14Os22/10g; 14Os29/19z; 15O

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Veröffentlicht am 24.10.1990
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Norm

StGB §43a Abs2
  1. StGB § 43a heute
  2. StGB § 43a gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StGB § 43a gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  4. StGB § 43a gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. StGB § 43a gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  6. StGB § 43a gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StGB § 43a gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Bei Anwendung der im § 43 a Abs 2 StGB vorgesehenen "Strafenkombination" ist ein "Gesamtstrafausmaß" im Urteil nicht anzuführen, sondern nur jeweils eine (unbedingte) Geldstrafe und eine (bedingte) Freiheitsstrafe zu verhängen.Bei Anwendung der im Paragraph 43, a Absatz 2, StGB vorgesehenen "Strafenkombination" ist ein "Gesamtstrafausmaß" im Urteil nicht anzuführen, sondern nur jeweils eine (unbedingte) Geldstrafe und eine (bedingte) Freiheitsstrafe zu verhängen.

Entscheidungstexte

  • RS0091949">11 Os 112/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 11 Os 112/90
    Veröff: EvBl 1991/41 S 171
  • RS0091949">13 Os 36/91
    Entscheidungstext OGH 15.05.1991 13 Os 36/91
    Beisatz: Ein dennoch ergangener Ausspruch einer "Gesamtfreiheitsstrafe" und deren teilweise "Umwandlung" verletzen zwar das Gesetz (zum potentiellen Nachteil des Verurteilten); diese Gesetzesverletzung verwirklicht aber nicht den Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 11 StPO. (T1) Veröff: JBl 1992,128
  • RS0091949">14 Os 39/91
    Entscheidungstext OGH 04.06.1991 14 Os 39/91
  • RS0091949">14 Os 39/95
    Entscheidungstext OGH 04.04.1995 14 Os 39/95
  • RS0091949">12 Os 16/96
    Entscheidungstext OGH 07.03.1996 12 Os 16/96
  • RS0091949">14 Os 22/10g
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 22/10g
  • RS0091949">14 Os 29/19z
    Entscheidungstext OGH 09.04.2019 14 Os 29/19z
    Aber; Beisatz: Bei der in § 43a Abs 2 StGB vorgesehenen Strafenkombination ist das ohne Vorliegen der dort normierten Voraussetzungen in Betracht kommende Ausmaß der gedachten Freiheitsstrafe im Urteilsspruch nicht (wohl aber in den Entscheidungsgründen) anzuführen. (T2)
    Beisatz: Weder die Verhängung einer – infolge Fehlberechnung der Geldstrafe – für den Angeklagten günstigeren Sanktion als der intendierten hypothetischen Freiheitsstrafe, noch die Hervorhebung dieser im Urteilsspruch statt korrekterweise bloß in den Entscheidungsgründen (wodurch im Übrigen kein höherer Grad strafrechtlichen Tadels, sondern die Grundlage für die Berechnung der endgültigen Sanktion zum Ausdruck gebracht wird), wirken sich zum Nachteil des Angeklagten aus. (T3)
  • RS0091949">15 Os 147/23s
    Entscheidungstext OGH 31.01.2024 15 Os 147/23s
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0091949

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.04.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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