RS OGH 2010/1/14 11Os129/90, 12Os147/96 (12Os163/96), 13Os137/97, 13Os141/98 (13Os142/98), 11Os149/9

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.12.1990
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Norm

StPO §494a Abs1 Z3
  1. StPO § 494a heute
  2. StPO § 494a gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StPO § 494a gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 494a gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StPO § 494a gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  6. StPO § 494a gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 494a gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 494a gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989

Rechtssatz

Im Fall der Bejahung der Voraussetzungen für einen nachträglichen Strafausspruch schreibt § 494a Abs 1 Z 3 StPO eine von der Fiktion gemeinsamer Aburteilung aller zu ahndenden Taten ausgehende Sanktionsfindung nach den Bestimmungen über das Zusammentreffen strafbarer Handlungen (§ 28 StGB, §§ 21 f FinStrG) vor. Die gemeinsame Strafbemessung nach dem § 494a Abs 1 Z 3 StPO darf demgemäß nur dann zu gesonderten Strafaussprüchen führen, wenn die maßgebenden Vorschriften über das Zusammentreffen strafbarer Handlungen derartige getrennte Strafen vorsehen.Im Fall der Bejahung der Voraussetzungen für einen nachträglichen Strafausspruch schreibt Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 3, StPO eine von der Fiktion gemeinsamer Aburteilung aller zu ahndenden Taten ausgehende Sanktionsfindung nach den Bestimmungen über das Zusammentreffen strafbarer Handlungen (Paragraph 28, StGB, Paragraphen 21, f FinStrG) vor. Die gemeinsame Strafbemessung nach dem Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 3, StPO darf demgemäß nur dann zu gesonderten Strafaussprüchen führen, wenn die maßgebenden Vorschriften über das Zusammentreffen strafbarer Handlungen derartige getrennte Strafen vorsehen.

Entscheidungstexte

  • RS0101923">11 Os 129/90
    Entscheidungstext OGH 14.12.1990 11 Os 129/90
  • RS0101923">12 Os 147/96
    Entscheidungstext OGH 12.12.1996 12 Os 147/96
  • RS0101923">13 Os 137/97
    Entscheidungstext OGH 24.09.1997 13 Os 137/97
    Auch
  • RS0101923">13 Os 141/98
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 13 Os 141/98
  • RS0101923">11 Os 149/98
    Entscheidungstext OGH 17.11.1998 11 Os 149/98
  • RS0101923">15 Os 145/07y
    Entscheidungstext OGH 18.02.2008 15 Os 145/07y
  • RS0101923">12 Os 191/09v
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 12 Os 191/09v
    nur: Im Fall der Bejahung der Voraussetzungen für einen nachträglichen Strafausspruch schreibt § 494a Abs 1 Z 3 StPO eine von der Fiktion gemeinsamer Aburteilung aller zu ahndenden Taten ausgehende Sanktionsfindung nach den Bestimmungen über das Zusammentreffen strafbarer Handlungen vor. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0101923

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.05.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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