RS OGH 2020/11/27 8Ob537/91; 6Ob1602/91; 1Ob540/94 (1Ob541/94); 5Ob127/94; 10Ob66/99z; 8Ob269/99p (8

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.04.1991
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Norm

ABGB §1487
  1. ABGB § 1487 heute
  2. ABGB § 1487 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2015
  3. ABGB § 1487 gültig von 01.04.1916 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Zur Frage, wann die dreijährige Verjährungsfrist des § 1487 ABGB zu laufen beginne, wurden in der Rechtsprechung verschiedene Standpunkte vertreten. Nach Ansicht des erkennenden Senates beginnt die dreijährige Verjährungsfrist des § 1487 ABGB - sofern nicht widerstreitende Erbserklärungen vorliegen - zu dem Zeitpunkt zu laufen, zu dem klar ist, dass man klagen muss, um die Erbschaft zu erlangen. Es kommt auch darauf an, ab wann die Klageführung sinnvoll ist.Zur Frage, wann die dreijährige Verjährungsfrist des Paragraph 1487, ABGB zu laufen beginne, wurden in der Rechtsprechung verschiedene Standpunkte vertreten. Nach Ansicht des erkennenden Senates beginnt die dreijährige Verjährungsfrist des Paragraph 1487, ABGB - sofern nicht widerstreitende Erbserklärungen vorliegen - zu dem Zeitpunkt zu laufen, zu dem klar ist, dass man klagen muss, um die Erbschaft zu erlangen. Es kommt auch darauf an, ab wann die Klageführung sinnvoll ist.

Entscheidungstexte

  • RS0106004">8 Ob 537/91
    Entscheidungstext OGH 11.04.1991 8 Ob 537/91
    Veröff: SZ 64/41 = EvBl 1991/147 S 634 = JBl 1991,656 (Binder)
  • RS0106004">6 Ob 1602/91
    Entscheidungstext OGH 25.03.1993 6 Ob 1602/91
    Auch
  • RS0106004">1 Ob 540/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 540/94
  • RS0106004">5 Ob 127/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1994 5 Ob 127/94
  • RS0106004">10 Ob 66/99z
    Entscheidungstext OGH 16.11.1999 10 Ob 66/99z
    Auch; Veröff: SZ 72/179
  • RS0106004">8 Ob 269/99p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 269/99p
    Auch
  • RS0106004">1 Ob 200/06b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 1 Ob 200/06b
    nur: Es kommt auch darauf an, ab wann die Klageführung sinnvoll ist. (T1); Beisatz: Hier: Vor Beendigung aller Erbrechtsstreitigkeiten hinsichtlich der dem Testament nachfolgenden fünf weiteren letztwilligen Verfügungen wäre eine Pflichtteilsergänzungsklage nicht nur nach subjektiven wirtschaftlichen Erwägungen, sondern - angesichts der nicht leicht vorhersehbaren Ergebnisse dieser Rechtsstreitigkeiten - auch nach objektiven Gesichtspunkten unvernünftig. (T2)
  • RS0106004">1 Ob 139/12s
    Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 139/12s
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2
  • RS0106004">5 Ob 116/12p
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 116/12p
    Vgl auch; Veröff: SZ 2012/122
  • RS0106004">7 Ob 51/13w
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 51/13w
    Auch; Beis wie T2
  • RS0106004">2 Ob 77/20t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 2 Ob 77/20t
    vgl
    Anm: Veröff: SZ 2020/116

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0106004

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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